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AWO-Skandal endlich vollständig aufklären

Vorlagentyp: ACDU
6 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Die CDU fordert eine umfassende und transparente Aufklärung des AWO-Skandals, insbesondere im Hinblick auf die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Tarkan Akman. Ziel ist es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Stadtverwaltung wiederherzustellen und zukünftige Korruption zu verhindern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Fragen an den Magistrat

Mit der Verurteilung und der Abwahl des ehemaligen Oberbürgermeisters Peter Feldmann ging man davon aus, dass die Korruptionsaffäre rund um die AWO für die Stadt Frankfurt erledigt schien. Am 7. März 2023, also einen Tag nach dem ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl, wurde bekannt, dass der bisherige Hauptamtsleiter Tarkan Akman aus dem Dienst der Stadt Frankfurt geschieden ist. Mittlerweile steht fest, dass gegen Herrn Akman Anklage wegen Vorteilsnahme im Zusammenhang mit der AWO erhoben worden ist. Wie zudem Medien berichten, fand bereits im Sommer des vergangenen Jahres eine Razzia im Römer statt. Die AWO-Affäre ist also für die Stadt Frankfurt noch längst nicht ausgestanden. Frankfurt kommt nicht zur Ruhe, der Ruf unserer Stadt wird weiter massiv beschädigt. Da es letztendlich um Steuergelder geht und ein leitender Mitarbeiter der Stadt beteiligt ist, ist der gesamte Vorgang von öffentlichem Interesse. Daher muss der Magistrat diesen Skandal transparent, entsprechend ausführlich und in der gebotenen Dringlichkeit aufklären und dazu Stellung nehmen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Wer wusste seit wann von den staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Tarkan Akman?
  2. Wem war die Razzia im Büro von Herrn Akman bekannt und warum wurde die Öffentlichkeit nicht informiert?
  3. Warum wurden nicht bereits nach der stattgefundenen Razzia Konsequenzen in Bezug auf Herrn Akman gezogen?
  4. Warum wurde Herr Akman nicht umgehend von seinen Aufgaben als Wahlleiter entbunden?
  5. Die Trennung soll "einvernehmlich" erfolgt sein. Wie kam diese Einvernehmlichkeit zustande?
  6. Gab es eine Abfindungszahlung für Tarkan Akman? Wenn ja, wie hoch war diese?
  7. Welche Magistratsmitglieder waren an der "einvernehmlichen Trennung" beteiligt bzw. über diese informiert?
  8. Wieso wurde die Öffentlichkeit nicht unmittelbar und ohne Zeitverzug über die Trennung und die Gründe informiert?
  9. Wie passt dieses Verhalten zu der angekündigten Transparenz seitens des Magistrats?
  10. Welche Auswirkungen haben die Trennung und das intransparente Verhalten des Magistrats auf die Bemühungen der Stadt, Mitglied bei "Transparency International" zu werden?
  11. Gibt es weitere Verfahren gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt im Zuge des Korruptionsskandals rund um die AWO?
  12. An welchen Beschlüssen in Bezug auf die AWO war Tarkan Akman beteiligt?
  13. Welche Erkenntnisse liegen dem Magistrat zur Beteiligung Akmans an verdächtigen Beschlüssen oder Situationen vor?
  14. Was unternimmt der Magistrat, damit der Korruptionsskandal rund um die AWO endlich komplett und transparent aufgeklärt wird?
  15. Welche Schäden sind schon jetzt für die Stadt entstanden?
  16. Welche Folgeschäden sind für die Stadt noch zu erwarten?
  17. Wie möchte der Magistrat sichergehen, dass künftig derlei Gebaren nicht mehr vorkommen?
  18. Wird der Magistrat die Öffentlichkeit über die Vorkommnisse endlich transparent aufklären? Wenn ja, wie hat er vor dies zu tun? Wenn Nein, wieso nicht?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 15. März 2023Sie sind hier
    AA 206AWO-Skandal endlich vollständig aufklären
    STVV-Anfrage · CDU
  2. 24. April 2023Antwort des Magistrats · nach 6 WochenBB 167AWO-Skandal endlich vollständig aufklärenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 19 · 28.03.2023
TO I, TOP 18
Beraten
nicht auf TO Die Entscheidung über die Vorlage A 206 wird auf den Ältestenausschuss delegiert.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Enthaltung:
CDUBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung der Delegation); CDU und BFF-BIG (= Enthaltung)

Ältestenausschusses
Sitzung 19 · 30.03.2023
TO I, TOP 4
Beraten
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage A 206 auf die Tagesordnung II der 21. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage wird dem Magistrat zur schriftlichen Beantwortung innerhalb von zwei Wochen überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 21 · 30.03.2023
TO II, TOP 53
Beraten
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage A 206 auf die Tagesordnung II der 21. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage wird dem Magistrat zur schriftlichen Beantwortung innerhalb von zwei Wochen überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a und b)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) und b) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION

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