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Wird die Schulsozialarbeit bedarfsgerecht ausgebaut?

Vorlagentyp: ACDU
14 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anfrage befasst sich mit der Notwendigkeit, die Schulsozialarbeit in Frankfurt am Main bedarfsgerecht auszubauen. Insbesondere sollen die Zahlen der Jugendhilfeangebote an Schulen sowie die Finanzierung durch die Stadt ermittelt werden. Das Ziel ist, Schüler/innen langfristig zu unterstützen und spezifische Hilfsangebote zu schaffen.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Fragen an den Magistrat

Die "Jugendhilfe an der Schule" leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien in den unterschiedlichsten Problemlagen. Die Folgen der Corona-Pandemie haben verdeutlicht, dass es an Schulen feste Ansprechpartner/innen geben muss, die Vertrauen aufbauen und die Schüler/innen langfristig und verlässlich unterstützen können. Der Bedarf ist bei allen Schulformen hoch. Auch Gymnasien und Berufsschulen, an denen die Jugendhilfe bislang noch nicht schwerpunktmäßig angesiedelt ist, melden konkrete Bedarfe an Beratung und psychosozialer Unterstützung. Auch dort gibt es zahlreiche Schüler/innen, die unter Mobbing, Einsamkeit, Angsterkrankungen mit psychosomatischen Symptomen, Leistungsdruck oder den coronabedingten Lernverlusten leiden und dringend Hilfe benötigen. Das Land hat auf diesen Umstand bereits mit der Einrichtung von sogenannten UBUS-Stellen reagiert. Insbesondere bei den Beruflichen Schulen greift die Stellenzuweisung hier jedoch zu kurz. In einer Stadt wie Frankfurt müssen gleichzeitig auch von Seiten des Schulträgers bedarfsorientiert spezifische Angebote gemacht werden. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. An wie vielen Schulen gibt es derzeit ein Angebot im Bereich der Jugendhilfe/Schulsozialarbeit und wie verteilen sich die Zahlen auf die unterschiedlichen Schulformen?
  2. Wie viele dieser Angebote verteilen sich auf UBUS-Kräfte und wie viele auf Sozialarbeiter/innen, die durch die Stadt finanziert werden?
  3. An wie vielen Schulen gibt es eine/n Schulsozialarbeiter/in, der/die als feste/r Ansprechpartner/in regelmäßig vor Ort und der Schule fest zugeordnet ist?
  4. Gibt es konkrete Planungen des Magistrats, die Schulsozialarbeit/Jugendhilfe an den Frankfurter Schulen bedarfsgerecht auszubauen? Wenn ja, wann und in welcher Form soll dies geschehen?
  5. Was würde eine flächendeckende Ausweitung der Jugendhilfeangebote auf die bislang nicht abgedeckten Schulformen jährlich kosten?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Januar 2023Sie sind hier
    AA 188Wird die Schulsozialarbeit bedarfsgerecht ausgebaut?
    STVV-Anfrage · CDU
  2. 28. April 2023Antwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 182Wird die Schulsozialarbeit bedarfsgerecht ausgebaut?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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