Entwicklung der Drogenszene im Bahnhofsviertel
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenInhalt
Anfrage vom 28.03.2012, A 143
Betreff: Entwicklung der Drogenszene im Bahnhofsviertel Zahlreiche Anwohner und Ladeninhaber des Bahnhofsviertels haben in einem offenen Brief die Entwicklung der Drogenszene im Bahnhofsviertel kritisiert. Übergriffe auf Passanten, aggressive Drogendealer und eine offene, zu wenig regulierte Drogenszene sollen die Lage verschärft haben. Ziel der Frankfurter Drogenpolitik in den vergangenen Jahren war es, durch breite Hilfsangebote für Drogenabhängige eine offene Szene weitgehend zu verhindern. Mit dem Projekt OSSIP (Offensive Sozialarbeit, Sicherheit, Intervention und Prävention) wird versucht, einerseits Störungen und Belästigungen durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum zu minimieren und andererseits Zugang zu jenen Menschen zu gewinnen, die bislang noch nicht durch die vorhandenen Hilfeangebote erreicht werden konnten. Offensichtlich funktioniert dieses Konzept nicht mehr. Bürgerinnen und Bürger fühlen sich mit ihren Problemen alleine gelassen. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Wann wurden dem Magistrat die Beschwerden der Anwohner und Ladenbesitzer bekannt?
- Was wurde unternommen, um die Situation im Bahnhofsviertel wieder zu entschärfen?
- Welche Erkenntnisse hat der Magistrat über Veränderungen der Drogenszene im Bahnhofsviertel in den letzten Jahren?
- Hält der Magistrat die Klagen der Anwohner über eine Zunahme von Drogendealern und deren vermehrte Aggressivität im Bahnhofsviertel für berechtigt? Was unternimmt er dagegen?
- Wie hat sich die Zahl
- a)der Drogenabhängigen in Frankfurt und im Bahnhofsviertel
- b)der Nutzer der Drogenhilfseinrichtungen im Bahnhofsviertel
- c)der Drogentoten in Frankfurt
- d)Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren, die im Zusammenhang mit Drogendelikten im Bahnhofsviertel stehen, in den letzten 5 Jahren verändert?
- Welche Anpassungen des Projekts OSSIP erfolgten in den letzten Jahren?
- Werden die Betreiber der Drogenhilfeeinrichtungen aufgefordert, auf Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung im Umfeld ihrer Einrichtung zu achten?
- Wie reagieren Drogenreferat und Drogenhilfeeinrichtungen auf verändertes Konsumverhalten der Drogenabhängigen?
- Sind die bisherigen Angebote der Drogenhilfe, wie zum Beispiel der Öffnungszeiten der Konsumräume, ausreichend?
- Gibt es Überlegungen, die Angebote der Drogenhilfe im Bahnhofsviertel zu verändern?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. März 2012Sie sind hierAA 143Entwicklung der Drogenszene im BahnhofsviertelSTVV-Anfrage · SPD
- 16. Juli 2012Antwort des Magistrats · nach 16 WochenBB 315Entwicklung der Drogenszene im BahnhofsviertelMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate