Missbrauch von Lachgas durch Jugendliche
Zusammenfassung
Die Anfrage thematisiert den zunehmenden Missbrauch von Lachgas durch Jugendliche und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Es wird um Informationen zu den Kenntnissen der Stadt Frankfurt, den Auswirkungen auf die Gesundheit, sowie um präventive Maßnahmen an Schulen gebeten. Ziel ist es, den Konsum von Lachgas und die Gefahren von TikTok-Challenges zu reduzieren.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFragen an den Magistrat
In letzter Zeit häufen sich die Berichte über den Konsum von Lachgas. Junge Menschen nutzen das Gas offensichtlich als "Aufputschmittel" und filmen sich während des Konsums. Anschließend werden diese Videos auf unterschiedliche soziale Netzwerke (unter anderem als so genannte TikTok-Challenge) gestellt. Bei regelmäßigem Konsum von Lachgas werden insbesondere die inneren Organe und das Nervensystem geschädigt. Hinzukommen können Schädigungen des Knochenmarks, Koordinationsstörungen und Einschränkungen der Merkfähigkeit. Chronischer Missbrauch erhöht zudem die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Welchen Kenntnisstand hat die Stadt Frankfurt über den vermehrten Konsum von Lachgas durch Jugendliche?
- Wie werden die Auswirkungen des Lachgas-Konsums auf die Gesundheit der Konsumenten und die öffentliche Sicherheit bewertet?
- Welche präventiven Maßnahmen, insbesondere an Schulen, werden derzeit durchgeführt, um auf die Gefahren des Lachgaskonsums hinzuweisen?
- Welche präventiven Maßnahmen, insbesondere an Schulen, werden derzeit durchgeführt, um auf die Gefahren von so genannten TikTok-Challenges hinzuweisen?
- Welche konkreten Initiativen empfiehlt der Magistrat den Frankfurter Schulen, um den Herausforderungen, die in Zusammenhang mit den Neuen Medien (besonders mit so genannten TikTok-Challenges) entstehen, zu begegnen?
- Welche weiteren konkreten Maßnahmen werden ergriffen, um den Lachgasmissbrauch zukünftig einzudämmen?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. Juli 2022Sie sind hierAA 126Missbrauch von Lachgas durch JugendlicheSTVV-Anfrage · CDU
- 30. September 2022Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 376Missbrauch von Lachgas durch JugendlicheMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate