Angriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VGF
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Anfrage vom 29.12.2009, A 1128
Betreff: Angriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VGF In den letzten Tagen sorgten drei Überfälle, bzw. Übergriffe in Frankfurter S-Bahnen und einem Regionalexpress im Hauptbahnhof für negative Schlagzeilen. Immer wieder kommt es zu solchen Angriffen auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn, aber auch der VGF. Bisherige traurige Höhepunkte waren der brutale Überfall auf einen U-Bahnfahrer in Heddernheim im Januar 2008, sowie der Angriff auf einen Busfahrer im Gutleutviertel im November desselben Jahres. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:
- Wie viele Angriffe auf Mitarbeiter/innen verzeichnete die VGF in den Jahren 2006, 2007, 2008 und 2009 (bitte nach Jahren getrennt aufschlüsseln)?
- Wie viele Verletzte waren dabei in den genannten Jahren zu beklagen (bitte nach Jahren getrennt aufschlüsseln)?
- Welcher Verletzungsgrad lag jeweils im Einzelfall vor?
- Waren einzelne Betroffene im Nachhinein über einen längeren Zeitraum, oder gar dauerhaft arbeitsunfähig und falls ja, wie viele?
- Wie ist es im Regelfall um die weitere finanzielle und medizinische Versorgung von im Dienst verletzten Mitarbeitern/-innen der VGF, die aufgrund solcher Verletzungen dauerhaft arbeitsunfähig werden, bestellt (welche VGF-internen Regelungen gibt es diesbezüglich)?
- Welche Maßnahmen wurden bisher ergriffen, bzw. sollen in absehbarer Zeit ergriffen werden, um vor allem tätliche Angriffe auf Mitarbeiter/innen der VGF zu verhindern?
- Werden, bzw. wurden, Mitarbeiter/innen der VGF, wie es bei der Deutschen Bahn der Fall ist, zur Teilnahme an sogenannten Deeskalationstrainings verpflichtet, um im Falle von verbalen oder körperlichen Angriffen angemessen reagieren zu können?
- Falls ja, welchen meßbaren Erfolg zeitigten diese Maßnahmen?
- Falls nein, warum nicht?
- Gibt es derzeit auch in Frankfurt einen Arbeitskreis "Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr" (nach dem Vorbild der Offenbacher Verkehrsbetriebe)?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Dezember 2009Sie sind hierAA 1128Angriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VGFSTVV-Anfrage · NPD
- 29. März 2010Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 201Angriff auf Mitarbeiter/innen der VGFMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate