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Grundwassergutachten Lückenschluss U 4

Vorlagentyp: ALINKE
66 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant den Lückenschluss der U4 zwischen Bockenheim und Ginnheim, wobei ein hydrologisches Gutachten zur Überprüfung der Auswirkungen auf das Grundwasser und den Baumbestand in Auftrag gegeben wurde. Ziel ist es, den Tunnelbau nur durchzuführen, wenn negative klimatische und ökologische Folgen ausgeschlossen werden können.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Fragen an den Magistrat

Die Streckenführung des U4-Lückenschlusses zwischen Bockenheim und Ginnheim ist in der Stadtgesellschaft umstritten. Die Anbindung der Universität mit einer zentralen Haltestelle auf dem Campus ist nur mittels einer Untertunnelung der anliegenden Grün- und Parkflächen möglich. Die Stadt Frankfurt hat ein hydrologisches Gutachten in Auftrag gegeben, um mögliche Auswirkungen auf den Fluss des Grundwassers und den alten Baumbestand zu überprüfen. Der Tunnelbau soll nur erfolgen, wenn nachteilige klimatische und ökologische Folgen ausgeschlossen werden können. Dafür sollen nun Bohrungen vorgenommen und Messstellen errichtet werden. Für das Grundwassermonitoring werde vom Herbst an für ein Jahr die Wasserversorgung der Pflanzen und Bäume beobachtet. Vor diesem Hintergrund bitten wir den Magistrat, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Welche hydrologisch- und ökologisch-fachlichen Kriterien müssen sich im Rahmen des oder der Gutachten(s) als erfüllt erweisen, damit ein Tunnelbau ohne nachteilige klimatische und ökologische Effekte vorgenommen werden kann?
  2. Welche hydrologisch- und ökologisch-fachlichen Kriterien liegen den Untersuchungen zugrunde, die eine negative Beeinflussung des Grundwassers und des Baumbestands begründen würden?
  3. An welchen exakten Stellen in den anliegenden Grün- und Parkflächen werden Bohrungen vorgenommen und Messstellen errichtet?
  4. Wie sind diese aus hydrologisch-fachlicher Sicht begründet?
  5. Wie sind diese aus ökologisch-fachlicher Sicht mit Blick auf den Erhalt des alten Baumbestands begründet?
  6. Inwiefern stehen diese in Zusammenhang mit der geplanten Streckenführung der Variante 3?
  7. Welchen genauen Zeitrahmen umfasst die Untersuchung?
  8. Wann und wie wird das Gutachten aller Voraussicht nach der Öffentlichkeit vorgestellt?
  9. Inwiefern beeinflusst das Gutachten den zeitlichen Planungshorizont des Lückenschlusses insgesamt?
  10. Wann ist aus Sicht des Magistrats mit einer Entscheidung für eine Streckenführungs-Variante zu rechnen?
  11. Was sind dann die sich anschließenden einzelnen Planungsschritte und mit welchem voraussichtlichen zeitlichen Planungshorizont gehen diese im Einzelnen einher?
  12. Wann plant der Magistrat das Projekt Lückenschluss in bauliche Umsetzung zu bringen?
  13. Wann denkt der Magistrat, wird die erste Bahn der Linie U4 zwischen Bockenheim und Ginnheim verkehren?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. Juni 2021Sie sind hier
    AA 10Grundwassergutachten Lückenschluss U 4
    STVV-Anfrage · LINKE.
  2. 9. September 2022Antwort des Magistrats · nach 66 WochenBB 337Grundwassergutachten Lückenschluss U 4Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 2 · 01.11.2021
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 10 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 6 · 21.03.2022
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 10 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 10 · 12.09.2022
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 337 vom 09.09.2022) vorgelegt hat. Beschlussausfertigung(en): § 775,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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