Fragen an die Deutsche Bahn AG zum Ausbau der S 6-Strecke
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, sich mit der Deutschen Bahn AG über den Ausbau der S 6-Strecke auszutauschen. Es sollen verschiedene Fragen zu den Auswirkungen auf die Anwohner und den Umweltschutz geklärt werden.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFragen an den Magistrat
Nach der Offenlegung der geänderten Planunterlagen zum 2. Abschnitt des S 6-Ausbaus ergeben sich in einigen Punkten Unterschiede zur Planfeststellung des
- Abschnitts.
Der Magistrat wird gebeten, sich mit der Bahn ins Benehmen zu setzen und folgende Fragen zu Ginnheim und Eschersheim zu klären:
- Wie wird das im Gleis- und Böschungsbereich anfallende Niederschlagswasser gesammelt und weitergegeben? Welche Systeme stehen als Vorfluter zur Verfügung und wie wird verhindert, dass schadstoffbelastetes Wasser ins Grundwasser versickert? In der Planfeststellung für den 1. Abschnitt ist es gewünscht, dass das Böschungswasser möglichst unmittelbar in den Untergrund versickern soll? Gelangt dieses Niederschlagswasser so in das Grundwasser? Im 2. Abschnitt soll das verhindert werden.
- An welchen Stellen werden die besohlten Schwellen zum Schutz der direkten Anwohner vor Erschütterungen verbaut? Im 2. Abschnitt sollen diese in den gesamten Ortslagen zum Einsatz kommen.
- Wie groß ist die Anzahl der Objekte, die im Bezirk Anspruch auf eine passive Schallschutzmaßnahme haben?
Zusätzlich ergeben sich noch weitere Fragen zur Planfeststellung, die leider nach der langen Zeit nicht mehr einzusehen ist und weiteren Maßnahmen nach Beendigung der Bauarbeiten.
- Wo werden in Ginnheim und Eschersheim Mittelwände zum Schallschutz verbaut?
- Wo befinden sich die Rettungstüren in den Lärmschutzwänden?
- Wie und wo wird der Gehölzbestand nach Beendigung der Baumaßnahmen parallel zum Gleiskörper wieder aufgebaut?
- Werden die Baustellenlagerflächen nach Ende der Baumaßnahmen wieder entsiegelt und wenn ja in welchem Zeitrahmen? Was passiert mit diesen Grundstücken?
Kontext
Nach der Offenlegung der geänderten Planunterlagen zum 2. Abschnitt des S 6-Ausbaus ergeben sich in einigen Punkten Unterschiede zur Planfeststellung des
- Abschnitts. Der Magistrat wird gebeten, sich mit der Bahn ins Benehmen zu setzen und folgende Fragen zu Ginnheim und Eschersheim zu klären:
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. November 2022OFOF 395/9Fragen an die Deutsche Bahn AG zum Ausbau der S 6-StreckeOrtsbeiratsantrag · SPD
- 8. Dezember 2022Sie sind hierVV 567Fragen an die Deutsche Bahn AG zum Ausbau der S 6-StreckeAnfrage
- 24. März 2023Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 805Fragen an die Deutsche Bahn AG zum Ausbau der S 6-StreckeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen