Zuverlässige Schülerbeförderung zum Gymnasium Römerhof sicherstellen
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, die wiederholten Ausfälle der Busverbindungen zum Gymnasium Römerhof zu erklären und Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Ausfälle zu ergreifen. Eltern und Schüler berichten von erheblichen Verspätungen und Schwierigkeiten bei der Schülerbeförderung. Es wird erwartet, dass durch geeignete Maßnahmen die Verlässlichkeit der Transportverbindungen verbessert wird.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFragen an den Magistrat
Der Magistrat wird gebeten,
- mitzuteilen, aus welchen Gründen es seit Beginn des neuen Schuljahres wiederholt zu Ausfällen von für den Schülerverkehr zum Gymnasium Römerhof wichtigen Fahrten der Buslinien 59 und 89 gekommen ist;
- darzulegen, welche Maßnahmen kurzfristig ergriffen werden, um weitere Ausfälle zu verhindern;
- zu prüfen und zu berichten, ob und in welcher Weise den für den Schülerverkehr vorgesehenen Fahrten bei kurzfristigen Personal- oder Fahrzeugengpässen eine besondere Priorität eingeräumt werden kann;
- zu prüfen, ob die derzeit auf den betroffenen Fahrten eingesetzten Kapazitäten ausreichend sind und wie verhindert werden kann, dass nach vorherigen Fahrtausfällen nachfolgende Busse so stark ausgelastet sind, dass nicht mehr alle wartenden Schülerinnen und Schüler mitgenommen werden können.
Begründung
Seit Beginn des neuen Schuljahres berichten Eltern sowie Schüler aus Nied und Höchst über wiederholte Ausfälle von Busverbindungen zum Gymnasium Römerhof. In der vergangenen Woche sollen sogar zeitweise vier für den Schulweg relevante Busse hintereinander ausgefallen sein. Betroffen sind insbesondere die Linien 59 und 89. Auch am Nachmittag wird von Ausfällen berichtet.
Die Folgen sind erheblich: Schüler kommen verspätet zum Unterricht.Teilweise machen sie sich nach längerer Wartezeit selber zu Fuß auf den Weg zur Schule. Nach mehreren ausgefallenen Fahrten sind nachfolgende Busse zudem so voll, dass nicht mehr alle wartenden Schüler mitgenommen werden können.
Eltern berichten zudem, dass sie sich wegen der ausgefallenen Verbindungen an die telefonische Fahrgastinformation gewandt hätten, dort jedoch zum Teil keine Auskunft über die betreffenden Ausfälle erhalten konnten. Neben der Zuverlässigkeit der Verbindungen stellt sich daher auch die Frage, wie kurzfristige Fahrtausfälle erfasst und den betroffenen Fahrgästen zeitnah mitgeteilt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. September 2026 brachte der Ortsbeirat 6 diese Anfrage ein.