Neue Urnenwand-Anlage auf dem Friedhof Heddernheim
Zusammenfassung
Der Magistrat wird um Auskunft zu verschiedenen Fragen bezüglich der neuen Urnenwand-Anlage auf dem Friedhof Heddernheim gebeten. Die Fragen behandeln Kostenplanung, Nutzung von Leerflächen und Schäden an der Nordmauer. Dies soll zu einer besseren Nutzung der Friedhofsanlage führen und die anfallenden Probleme lösen.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFragen an den Magistrat
wird der Magistrat um Auskunft zu folgenden Fragen gebeten:
- Welche Kostenplanung hat den Magistrat angesichts des unterfinanzierten Frankfurter Gebührenhaushaltes dazu veranlasst, das große neue Kolumbarium auf dem Friedhof Heddernheim zu errichten?
- Was unternimmt der Magistrat, die auf dem Friedhof Heddernheim vor allem an der Nordmauer befindlichen Leerflächen proaktiv für eine Grabnutzung vorzuschlagen, zum Beispiel im Zusammenwirken mit Pietäten, Kirchengemeinden bzw. Religionsgemeinschaften und der Genossenschaft der Friedhofsgärtner?
- Wie bewertet der Magistrat die Schäden an der Nordmauer des Friedhofs und wann werden sie, ggf. in Zusammenarbeit mit den Nutzungsberechtigten der dortigen Grabstätten, instandgesetzt?
Kontext
Kürzlich ist auf dem Friedhof Heddernheim südlich der Trauerhalle eine zusätzliche Urnenwand-Anlage mit 80 Nischen errichtet worden. Solche Kolumbarien hat der Magistrat in der Vergangenheit aufgrund der nötigen Vorfinanzierung nur in Ausnahmefällen realisiert, unter anderem auf dem Friedhof Heddernheim (Stellungnahme des Magistrats vom 16.02.2015, ST 231). Grundsätzlich wird dieses Angebot vom Ortsbeirat begrüßt, da solche Grabkammern wie auch anonyme Urnenfelder besonders für kinderlose oder alleinstehende Menschen als wohnortnahe Bestattung infrage kommen. Außerdem scheuen viele Nachkommen die Kosten für Grabpflege in Eigenregie oder durch Friedhofsgärtnereien. Im Ergebnis fallen jedoch mangels Belegung immer mehr Grabflächen brach, zum Schaden der Friedhofsanlage. Auf dem Friedhof Heddernheim gibt es insbesondere entlang der nördlichen Außenmauer größere, teils ungepflegte Stellen, die gerade auch als Wahlgrabstätten für Erd- oder Urnenbestattungen angeboten werden könnten. Die Gebühr für die Grabnutzung selbst ist in diesen Fällen deutlich kostengünstiger als bei den Urnenkammern.
Dies vorausgeschickt
Begründung
OM 3628/14 OBR 8; ST 231/15 Kürzlich ist auf dem Friedhof Heddernheim südlich der Trauerhalle eine zusätzliche Urnenwand-Anlage mit 80 Nischen errichtet worden. Solche Kolumbarien hat der Magistrat in der Vergangenheit aufgrund der nötigen Vorfinanzierung nur in Ausnahmefällen realisiert, unter anderem auf dem Friedhof Heddernheim (Stellungnahme des Magistrats vom 16.02.2015, ST 231). Grundsätzlich wird dieses Angebot vom Ortsbeirat begrüßt, da solche Grabkammern wie auch anonyme Urnenfelder besonders für kinderlose oder alleinstehende Menschen als wohnortnahe Bestattung infrage kommen. Außerdem scheuen viele Nachkommen die Kosten für Grabpflege in Eigenregie oder durch Friedhofsgärtnereien. Im Ergebnis fallen jedoch mangels Belegung immer mehr Grabflächen brach, zum Schaden der Friedhofsanlage. Auf dem Friedhof Heddernheim gibt es insbesondere entlang der nördlichen Außenmauer größere, teils ungepflegte Stellen, die gerade auch als Wahlgrabstätten für Erd- oder Urnenbestattungen angeboten werden könnten. Die Gebühr für die Grabnutzung selbst ist in diesen Fällen deutlich kostengünstiger als bei den Urnenkammern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 5. Januar 2026OFOF 671/8Neue Urnenwand-Anlage auf dem Friedhof HeddernheimOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
- 22. Januar 2026Sie sind hierVV 1379Neue Urnenwand-Anlage auf dem Friedhof HeddernheimAnfrage
- 8. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 835Neue Urnenwand- Anlage auf dem Friedhof HeddernheimStellungnahme
- 3. August 2026OFOF 50/8Gärtnerbetreute Grabanlage für den Friedhof Heddernheim prüfenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 20. August 2026OMOM 519Gärtnerbetreute Grabanlage für den Friedhof Heddernheim prüfenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen