Frankfurter Westen: Wie werden die westlichen Stadtteile vor den Folgen von Starkregenereignissen (besser) geschützt?
Zusammenfassung
Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über die Schutzmaßnahmen der westlichen Stadtteile Frankfurts vor Starkregenereignissen zu erhalten. Angesichts der zunehmenden Häufigkeit solcher Wetterereignisse und der damit verbundenen Gefahren wird um eine umfassende Berichterstattung gebeten. Ziel ist es, die Bürger über die geplanten Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu informieren.
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E-Mail-Abo einrichtenFragen an den Magistrat
- Sind die Karten/Pläne zu den als Überschwemmungsgebiete ausgewiesenen Flüssen und Bächen aktuell bzw. sind hier die zunehmenden Starkregenereignisse der letzten Jahre bereits berücksichtigt?
- Welche Engstellen (wie bspw. die Engstelle unterhalb der A 66 in Sossenheim entlang des Sulzbachs) bzw. Stellen, die problematisch werden könnten, sind im Frankfurter Westen identifiziert, und welche Szenarien gibt es hierfür?
- Welche konkreten Maßnahmen für den vorbeugenden Hochwasserschutz bzw. zum Schutz vor Überschwemmungen werden im Frankfurter Westen umgesetzt bzw. sind derzeit in Planung?
- Inwieweit werden in diesem Zusammenhang auch die Kanalsysteme ertüchtigt bzw. erweitert?
- Werden in diesem Zusammenhang auch Maßnahmen im Rahmen des Landesprogramms "100 wilde Bäche" (100 hessische Bäche sollen modellhaft renaturiert werden) durchgeführt bzw. sind Gewässer aus dem Frankfurter Westen hier überhaupt berücksichtigt?
- Welche Überlegungen gibt es in diesem Zusammenhang zur weiteren Versiegelung von Böden im Rahmen von Neubaumaßnahmen?
Kontext
Vor dem Hintergrund zunehmender Starkregenereignisse wird der Magistrat gebeten, zu berichten, mit welchen Maßnahmen die westlichen Stadtteile vor den Folgen (besser) geschützt werden sollen bzw. welche Maßnahmen zum besseren Überschwemmungsschutz geplant sind.
Begründung
Im Juli hat starker Regen eine Hochwasserkatastrophe in Deutschland ausgelöst (bis zu 200 Liter pro Quadratmeter gingen innerhalb kurzer Zeit nieder). Experten warnen davor, dass man, auch bedingt durch den Klimawandel, Wetterereignisse wie dieses in der Zukunft öfter erleben wird, und, auch bedingt durch die zunehmende Versiegelung von Böden, werden die Folgen dramatischer. Doch nicht nur bedingt durch diese Hochwasserkatastrophe machen sich auch die Menschen im Frankfurter Westen Sorgen wegen solcher Ereignisse und den Folgen. Denn leider sorgt Starkregen auch im Frankfurter Westen zunehmend für Probleme. Erst im vergangenen Jahr ließ eine Kettenreaktion in Unterliederbach die Keller volllaufen - wolkenbruchartige Regenfälle in Bad Soden und Kelkheim ließen den Liederbach volllaufen, sodass der Fluss Teile Unterliederbachs und Höchst überflutete (ohne dass dort selbst Regen fiel). Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit die Stadt Frankfurt hier gewappnet ist, welche Maßnahmen zum aktiven Schutz umgesetzt werden und welche Überlegungen bzw. Szenarien es für mögliche Eng- und Problemstellen gibt. Was passiert bspw. bei Auswirkungen, sollte der Sulzbach noch im Gebiet des Main-Taunus-Kreises überlaufen und beladen mit Geröll auf seinem Weg nach Sossenheim auf die Engstelle unterhalb der A 66 treffen?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. August 2021OFOF 162/6Frankfurter Westen: Wie werden die westlichen Stadtteile vor den Folgen von Starkregenereignissen (besser) geschützt?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 7. September 2021Sie sind hierVV 135Frankfurter Westen: Wie werden die westlichen Stadtteile vor den Folgen von Starkregenereignissen (besser) geschützt?Anfrage
- 17. Dezember 2021STST 2273Frankfurter Westen: Wie werden die westlichen Stadtteile vor den Folgen von Starkregenereignissen (besser) geschützt?Stellungnahme
- 20. Mai 2022Antwort des Magistrats · nach 40 WochenSTST 1224Frankfurter Westen: Wie werden die westlichen Stadtteile vor den Folgen von Starkregenereignissen (besser) geschützt?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen