Schutzräume im Ortsbezirk 1 - Bestand, Kapazitäten und Ausbau
Zusammenfassung
Dieser Antrag fordert Informationen zu vorhandenen Schutzräumen im Ortsbezirk 1, um die aktuelle Situation und erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung der Zivilschutzfähigkeit zu klären. Ziel ist es, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen, damit die Bevölkerung transparent über Schutzmöglichkeiten informiert werden kann.
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E-Mail-Abo einrichtenFragen an den Magistrat
Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
- Bestand: Welche Schutzräume stehen der Bevölkerung im Ortsbezirk 1 für den Katastrophen- und Kriegsfall zur Verfügung (Standorte, Eigentum/Trägerschaft, Art der Anlage)?
- Schutzprofil: Gegen welche Gefahren schützen diese Räume jeweils (z. B. Luftangriffe, Trümmerlast, Druckwellen, chemische/biologische Gefahren, Strom-/Wasser-/Kommunikationsausfall/Umwelt- und Naturkatastrophen)?
- Kapazität: Für wie viele Menschen bieten die einzelnen Schutzräume Schutz (Nennkapazität je Standort sowie Summe)?
- Zugang/Organisation: Wie ist der Zutritt im Katastrophen- und Kriegsfall geregelt (Zugangswege, Öffnung, Schlüssel-/Zugangssysteme, verantwortliche Stellen, Priorisierungen)?
- Abdeckung: Welcher Anteil der Bevölkerung im Ortsbezirk 1 kann nach aktuellem Stand in diesen Schutzräumen Schutz finden (in Prozent, bitte Datengrundlage angeben)?
- Bewertung: Betrachtet der Magistrat Anzahl, Lage, Zustand und Art der vorhandenen Schutzräume im Ortsbezirk 1 als ausreichend? Wenn nein, wo bestehen Lücken (räumlich/funktional)?
- Maßnahmen: Welche konkreten Schritte unternimmt der Magistrat - ggf. mit Unterstützung von Bund und Land - um
a) die Zahl der Schutzräume im Ortsbezirk 1 zu erhöhen,
b) bestehende Anlagen zu ertüchtigen (z. B. Filter, Notstrom, Sanitär, Barrierefreiheit, Kommunikationsmittel) und
c) die Bevölkerung über Standorte, Regeln und Verhalten im Ernstfall zu informieren?
- Zeit- und Finanzplanung: Welche Zeitpläne, Zuständigkeiten und Finanzmittel (einschl. Förderprogramme) sind für die in Frage 7 genannten Maßnahmen vorgesehen?
Begründung
Eine realistische Gefahrenvorsorge umfasst neben Warnsystemen, Einsatzkräften und Resilienz kritischer Infrastruktur auch belastbare Rückzugs- und Schutzmöglichkeiten für die Bevölkerung. Transparenz über Bestand, Leistungsfähigkeit und Zugang der Schutzräume ist Voraussetzung für eine sachgerechte Bewertung der Abdeckung im Ortsbezirk 1 und für priorisierte Investitionen. Zudem braucht es klare Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger, damit Verhalten und Zugang im Ernstfall funktionieren. Der Antrag zielt auf eine belastbare Datengrundlage und einen konkreten Fahrplan zur Verbesserung der Zivilschutzfähigkeit.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. November 2025OFOF 1805/1Schutzräume im Ortsbezirk 1 - Bestand, Kapazitäten und AusbauOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 25. November 2025Sie sind hierVV 1323Schutzräume im Ortsbezirk 1 - Bestand, Kapazitäten und AusbauAnfrage
- 9. Februar 2026Antwort des Magistrats · nach 13 WochenSTST 291Schutzräume im Ortsbezirk 1 - Bestand, Kapazitäten und AusbauStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen