Tiefgaragenstellplätze der ABG in der Friedrich-Ebert-Siedlung
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zu dieser Straße geht es weiter
Europagarten — 22 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
- Interimslösung an der ursprünglichen U5-Endhaltestelle „Europaviertel West“ planen und umsetzen04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Regelmäßige Berichterstattung zur Sanierung des Europagartens16.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Sonnenschutz auf dem Kinderspielplatz im Europagarten endlich durchsetzen16.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Europagarten per E-MailInhalt
Auskunftsersuchen vom 19.03.2019, V 1199 entstanden aus Vorlage: OF 870/1 vom 02.03.2019
Betreff: Tiefgaragenstellplätze der ABG in der Friedrich-Ebert-Siedlung Bewohnerinnen und Bewohner der Friedrich-Ebert-Siedlung wenden sich immer wieder an Mitglieder des Ortsbeirats mit Klagen darüber, dass es zu wenige Stellplätze für Pkw in den Straßen der Siedlung gibt. Die Vermietung der Wohnungen in der Siedlung erfolgt überwiegend durch die ABG. Zusammen mit den Neubauten in der Cordierstraße hat die ABG Tiefgaragen errichtet, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner Parkplätze anmieten können. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten, von der ABG folgende Fragen beantworten zu lassen:
- Wie viele Parkplätze werden von der ABG in der Friedrich-Ebert-Siedlung vermietet?
- Wie viele Parkplätze sind davon tatsächlich an Mieterinnen und Mieter der ABG vermietet?
- Wie hoch sind die monatlichen Mietkosten für einen Pkw-Stellplatz?
- Können die Parkplätze auch gemietet werden, wenn nicht gleichzeitig ein Wohnungsmietvertrag mit der ABG besteht (z. B. durch Mieter der Vonovia-Liegenschaften bzw. der Siedlung Erbbaustraße oder Einpendler)? Begründung: Aufgrund der Wünsche einiger Anwohnerinnen und Anwohner, die an Begehungen des Stadtteilbüros teilgenommen haben, hat der Ortsbeirat u. a. gefordert, Schrägparkplätze einzurichten. Schrägparker fahren meist weit auf den Gehweg auf und zwingen an vielen Stellen zu Fuß Gehende auf die Straße. Auch in der Friedrich-Ebert-Siedlung ist der Straßenraum als Parkplatz gestaltet. Die Gehwege sind häufig schmal und Lücken, die Straße zu queren, oft kaum vorhanden. Zudem ist an vielen Stellen insbesondere für Kinder der Verkehr nicht einsehbar. Die Erfahrung zeigt leider (z. B. Tiefgarage am Europagarten), dass immer wieder Forderungen an die Politik herangetragen werden, kostenlose Parkplätze auf der Straße und wenn möglich direkt vor dem eigenen Hauseingang zur Verfügung zu stellen, während Quartiersgaragen leer stehen, weil man sich die Miete für einen Stellplatz sparen möchte. Vor diesem Hintergrund ist es interessant zu erfahren, wie hoch die Auslastung der Quartiersgaragen der ABG durch Mieterinnen und Mieter ist oder ob auch hier hohe Leerstände vorhanden sind, während die Straßen des Quartiers von Pkw zugestellt sind. Beobachtungen der Antragsteller zeigen, dass z. B. nach 18:00 Uhr der nördliche Gehweg in der Cordierstraße, der nicht zum Parken zugelassen ist, illegal so beparkt wird, dass zu Fuß Gehende auf die Straße ausweichen müssen. An vielen Stellen ist dadurch der Straßenraum so verengt, dass im Notfall Rettungsfahrzeuge die Straße nicht durchqueren können. Gleichzeitig sind "um die Ecke" auf der Sondershausener Straße in der Regel nur ca. 50 Prozent der abmarkierten Stellplätze belegt und dies überwiegend an den Einmündungen von Cordier-, Teves- und Steuernagelstraße. Auf der Sondershausen Straße zwischen Cordierstraße und Kleyerstraße befinden sich keine Hauseingänge. Es drängt sich der Eindruck auf, dass sogar ein Fußweg zum Parkplatz von 100 m als nicht akzeptabel und die Situation damit als "unzumutbarer Parkdruck" erlebt wird. Neben den Anwohnerinnen und Anwohnern, die mehr Stellplätze für Pkw in der Siedlung fordern, gibt es auch zahlreiche in der Siedlung lebende Menschen - mit oder ohne Pkw - die sich mehr Platz auf den Gehwegen, bessere Querungsmöglichkeiten und mehr Übersicht über den Straßenraum wünschen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. März 2019OFOF 870/1Tiefgaragenstellplätze der ABG in der Friedrich-Ebert-SiedlungOrtsbeiratsantrag · U.B.
- 19. März 2019Sie sind hierVV 1199Tiefgaragenstellplätze der ABG in der Friedrich-Ebert-SiedlungAnfrage
- 8. Juli 2019Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 1259Tiefgaragenstellplätze der ABG in der Friedrich-Ebert-SiedlungStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen