Frankfurter Westen: Nachfrage Infrastruktur E-Ladestationen
Zusammenfassung
Im Rahmen des Antrags wird die Notwendigkeit betont, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Frankfurter Westen auszubauen. Dies ist wichtig, um den Anwohner*innen den Zugang zur Elektromobilität zu erleichtern und umweltfreundliche Mobilität zu fördern.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFragen an den Magistrat
wird der Magistrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
- Ist bekannt, wie viele Anbieter planen, im Frankfurter Westen Ladesäulen aufzubauen?
- Wie schätzt der Magistrat die Entwicklung eines Lade-Parksystems im Frankfurter Westen ein?
- Wie können seitens des Magistrats diese Pläne unterstützt werden?
- Welche Flächen könnte die Stadt Frankfurt potenziellen Anbietern zu Schaffung von Ladeinfrastruktur anbieten? Gehören beispielsweise die ehemaligen Höchst AG-Parkplätze in Sindlingen dazu?
Kontext
"Der Verkehr in den Städten muss schadstoffärmer organisiert und die Infrastruktur und der Stadtraum effizienter genutzt werden. Hier spielen alternative Mobilitätsszenarien und -dienstleistungen sowie neue Antriebstechniken eine wichtige Rolle. Ein Baustein sind Elektrofahrzeuge, die unter bestimmten Einsatzbedingungen ökologische Potenziale bieten", so ist es auf der Seite "Greencity" des Umweltamtes der Stadt Frankfurt zu lesen. Um Elektromobilität nutzen zu können, wird eine Ladeinfrastruktur benötigt. Die Stadt Frankfurt kann selbst keine Ladesäulen anbieten. So haben Mainova AG und ABGnova GmbH im Rahmen des Frankfurter Modells inzwischen 14 Ladestationen, in denen die Stromlieferung mit den Parkgebühren abgerechnet wird, im gesamten Stadtgebiet geschaffen. Im Frankfurter Westen scheint es vergleichsweise wenige öffentliche Ladestationen zu geben, auch wenn es sie bereits auf Parkplätzen von Discountern gibt.
Dies vorausgeschickt
Begründung
Anwohner*innen stellen immer wieder fest, dass es im Frankfurter Westen kaum Ladesäulen gibt, beispielsweise in Sindlingen keine, zählt man die am Zeilsheimer Aldi nicht dazu. Nicht immer kann man auf privatem Grund Lösungen finden. Für notwendige Anschaffungen sind Informationen über Infrastruktur hilfreich. Um auch Menschen ohne eigenen Stellplatz Zugang zur Elektromobilität zu ermöglichen, benötigt es ein breites Angebot an öffentlich zugänglichen Ladepunkten, an denen auch langsam und günstig über Nacht geladen werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Oktober 2024OFOF 1106/6Frankfurter Westen: Nachfrage Infrastruktur E-LadestationenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 29. Oktober 2024Sie sind hierVV 1034Frankfurter Westen: Nachfrage Infrastruktur E-LadestationenAnfrage
- 13. Januar 2025Antwort des Magistrats · nach 13 WochenSTST 104Frankfurter Westen: Nachfrage Infrastruktur E-LadestationenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen