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Auskunftsersuchen zur Entwicklung und Förderung der Elektromobilität im Ortsbezirk 6

Vorlagentyp: STMagistrat
13 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats informiert über den aktuellen Stand der E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main und die geplanten Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität im Ortsbezirk 6. Es wird erwartet, dass bis Ende des Jahres alle genehmigten Ladestationen in Betrieb genommen werden.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Die Versorgung mit E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main befindet sich derzeit im Aufbau und wird sich in den kommenden Monaten weiter dynamisch entwickeln. Aktuell sind von der Bundesnetzagentur 430 öffentlich zugängliche E-Ladestationen in Frankfurt gelistet. Auf der Internetseite der Bundesnetzagentur, der Ladesäulenkarte des Landes Hessen sowie diversen E-Mobilitätsportalen können die Standorte von E-Ladestationen eingesehen werden.

Gemäß Beschluss der städtischen Gremien (Vortrag des Magistrats M140 vom 20.09.2019 und Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 4835 vom 07.11.2019) plant und errichtet die Stadt Frankfurt am Main selbst keine Ladeinfrastruktur auf öffentlichen Flächen. Im Rahmen des Open-Market-Modells werden Anträge von gewerblichen Anbietern von Ladeinfrastruktur entgegengenommen und nach erfolgreicher Standortprüfung vertraglich gestattet. Sowohl auf privaten als auch auf öffentlichen Flächen befinden sich derzeit bereits viele E-Ladestationen in der konkreten Planung und Umsetzung durch verschiedene gewerbliche Anbieter.

Beim Amt für Straßenbau und Erschließung werden derzeit Anträge zur Errichtung von Ladestationen von gewerblichen Anbietern geprüft und bearbeitet. 151 AC- und sechs DC-Ladestandorte wurden als Pilotstandorte auf öffentlicher Fläche vertraglich bereits genehmigt und befinden sich in der Umsetzung. Davon wurden bisher 55 Stationen durch verschiedene Betreiber errichtet (Stand 02/2023). Der Aufbau wird kontinuierlich fortgesetzt. Der Magistrat geht davon aus, dass alle Pilotstandorte bis Ende dieses Jahres in Betrieb sein werden.

Die Ausstattung der Innenstadtparkhäuser der Parkhausbetriebs GmbH mit 300 AC-Ladesäulen ist in Vorbereitung. Die Ausschreibung der Bundesregierung zum Aufbau von Schnellladeinfrastruktur an den Bundesautobahnen und Schnellstraßen läuft ebenfalls. Zahlreiche Gewerbetreibende aus Handel und Wirtschaft haben Investitionen in Ladeinfrastruktur auf deren Flächen angekündigt oder bereits umgesetzt. Der Magistrat wird zudem auf das Gewerbe und auf Wohnungsbaugesellschaften zugehen, um für einen schnelleren Ausbau auf deren Liegenschaften werben.

Zu

  1. Im Bereich des Ortsbezirks 6 wurden vier AC-Ladesäulen mit insgesamt neun Ladeplätzen von zwei verschiedenen Betreibern genehmigt. Der Magistrat geht davon aus, dass die Standorte bis Ende dieses Jahres vollständig umgesetzt sind. Dies ist unter anderem von Kapazitäten bei den ausführenden Lieferunternehmen und der Zulieferindustrie abhängig. Die betriebsbereiten Standorte sind auf diversen Plattformen abrufbar, beispielsweise auf der Internetpräsenz der Bundesnetzagentur. Zu
  2. Keine. Zu
  3. Im gesamten Stadtgebiet gibt es derzeit laut Bundesnetzagentur rund 430 öffentlich zugängliche Ladesäulen. Auf öffentlicher Fläche befinden sich davon aktuell
  4. Zu
  5. Der Magistrat verweist auf die obigen Ausführungen zum Open-Market-Modell. Überdies wird derzeit ein neues Verfahren für eine aktuelle Bedarfsanalyse und die weitere Standortfestlegung von E-Ladesäulen im Stadtgebiet vorbereitet. Der Magistrat wird dazu zu gegebener Zeit berichten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Januar 2023OFOF 687/6Auskunftsersuchen zur Entwicklung und Förderung der Elektromobilität im Ortsbezirk 6Ortsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 7. Februar 2023VV 601Auskunftsersuchen zur Entwicklung und Förderung der Elektromobilität im Ortsbezirk 6Anfrage
  3. 17. April 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 13 Wochen
    STST 926Auskunftsersuchen zur Entwicklung und Förderung der Elektromobilität im Ortsbezirk 6
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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