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Trauerwald in Bergen-Enkheim

Vorlagentyp: STMagistrat
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 12.05.2017, ST 890

Betreff: Trauerwald in Bergen-Enkheim Dem Magistrat ist der Wunsch vieler Menschen nach einer naturnahen Bestattung bekannt. Deshalb erweitert das Grünflächenamt im Sinne nachfrageorientierten und bürgerfreundlichen Handelns das ohnehin breit gefächerte Angebot an Grabarten um den Trauerwald. Dieser wird auf dem Waldfriedhof Oberrad eingerichtet, weil sich hier die Möglichkeit der Bestattung in einem waldähnlichen Teil eines gewidmeten Friedhofs bietet. Dabei wird das Bedürfnis nach einer Urnenbeisetzung im Waldgebiet verbunden mit den Vorteilen, die ein bereits bestehender herkömmlicher Friedhof bietet, nämlich eine gute Infrastruktur (Wege, Trauerhalle, Toiletten) sowie die günstige Erreichbarkeit sowohl mit Pkw als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In Frankfurt stehen über das gesamte Stadtgebiet verteilt 36 Friedhöfe für eine Bestattung zur Verfügung. Dabei gibt es auf den größeren Friedhöfen eine Vielzahl an Möglichkeiten der Urnenbeisetzungen, wie z.B. Rasen- oder Baumgrabstätten. Zur Ausweisung eines neuen Friedhofes bzw. Trauerwaldes müssen die Vorgaben des Hessischen Friedhofs- und Bestattungsgesetzes beachtet werden. So müsste bei dem Wunsch eines zusätzlichen Trauerwaldes in Bergen-Enkheim zunächst ein geeigneter Standort gefunden und auch planungsrechtlich als Bestattungsfläche ausgewiesen werden. Dazu bedarf es im Vorfeld eines bodenkundlichen Gutachtens. Der Magistrat sieht sich in der Verantwortung, auch im Friedhofsbereich möglichst wirtschaftlich zu handeln, nicht zuletzt im Hinblick auf die Friedhofsgebühren für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger. Da aufgrund des Wandels in der Bestattungskultur immer mehr kleinere Urnengräber nachgefragt werden, hat das Grünflächenamt ohnehin eine steigende Anzahl an Freiflächen auf seinen Friedhöfen, welche vom Friedhofsbetreiber unterhalten werden müssen. Das Grünflächenamt wird die Entwicklung des Trauerwaldes in Oberrad verfolgen und bei Bedarf eine Ausweitung dieses Angebots dort prüfen. Die Einrichtung eines weiteren Trauerwaldes an anderer Stelle ist allerdings aus den oben genannten Gründen derzeit nicht geplant.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Februar 2017OFOF 97/16Friedwald in Bergen-EnkheimOrtsbeiratsantrag · WBE
  2. 7. März 2017OMOM 1320Trauerwald in Bergen-EnkheimDirektanregung
  3. 12. Mai 2017Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 Wochen
    STST 890Trauerwald in Bergen-Enkheim
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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