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Leitlinien Wohnen hier: Familien mit Kind(ern)

Vorlagentyp: STMagistrat
14 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 16.05.2007, ST 794

Betreff:

Leitlinien Wohnen hier: Familien mit Kind(ern)

Die wohnungspolitischen Leitlinien wurden mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 26.01.2006, § 10638, verabschiedet und damit die Zielvorgaben für das wohnungspolitische Handeln des Magistrates und der beteiligten Ämter beschlossen. Sie enthalten in Punkt 3 der Leitlinien die Zielgruppen und die Zielvorstellungen.

Danach soll das Angebot an Wohnungen für Haushalte mit mittlerem bis geringem Einkommen - insbesondere Haushalte mit Kindern - ausgeweitet/verbessert werden (Ziffer 3.2.3) durch

  1. den geplanten Ankauf von Belegungsrechten (3.3.4)
  2. Zusammenlegung von Kleinwohnungen zu familiengerechten Wohnungen und Tauschbörsen nach dem Prämienprogramm zur Freimachung großer, unterbelegter Wohnungen (Ziffer 3.4.1)

Mit dem Bericht B 58 wird zum Sachstand der Umsetzung der wohnungspolitischen Leitlinien (Ende 2006) berichtet.

Zum geplanten Ankauf von Belegungsrechten wird ausgeführt, dass die Stadtverordnetenversammlung einem entsprechenden Richtlinienentwurf, M 11 vom 19.01.2007, inzwischen zugestimmt hat, § 1670 vom 29.03.2007. Ein entsprechender Kooperationsvertrag mit der ABG Frankfurt Holding ist in der Abstimmung.

Des Weiteren wird darüber informiert, dass Gespräche zur Vorbereitung eines Kooperationsvertrages zur Bereitstellung bindungsfreier Wohnungen durch die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften (vgl. Ziffer 6.6 Leitlinien Wohnen) geführt werden. Diese Wohnungen werden insbesondere auch der Versorgung von Familien mit Kindern dienen.

Zur Zusammenlegung von Kleinwohnungen wird darauf hingewiesen, dass dieses Programm auch in 2006 fortgeführt wurde. Zum Thema Tauschbörsen wird berichtet, dass das Frankfurter Prämienprogramm derzeit überarbeitet wird.

Unabhängig von den oben skizzierten gezielten Maßnahmen wird im Rahmen der Sozialen Wohnungsbauförderung auf die Wohnraumversorgung für Familien mit Kindern hingewirkt, indem die Fördervorhaben immer in einem Wohnungsgemenge für alle Formen von Haushalten mit Kindern erstellt werden.

Derzeit besteht kein speziell auf die Zielgruppe von Familien mit Kindern ausgerichtetes Fördermodell. Gleichwohl werden innerhalb der bestehenden Programme auch diese Wohnmodelle berücksichtigt. In diesem Zusammenhang wird auf die Vorlage E 12 verwiesen, die u. a. eine Förderung von Familienwohnen durch Reservierung von Wohnungsbaufördermitteln in Höhe von 10 Mio. € für das Investitionsprogramm 2007 - 2010 vorsieht. Der Magistrat trägt dem Etat-Antrag Rechnung und wird ein Angebot zur Förderung des Familienwohnens schaffen. Im Übrigen wird auf den Antrag NR 407 vom 03.04.2007 verwiesen. Ziel ist die Förderung von Mietwohnungsbau für Haushalte mit Kindern, deren Einkommen bis zu 40 % über der Einkommensgrenze im sozialen Wohnungsbau liegt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Februar 2007BB 58Leitlinien WohnenMagistratsbericht
  2. 7. März 2007OFOF 415/6Leitlinien Wohnen hier: Familien mit Kind(ern)Ortsbeiratsantrag · CDU
  3. 13. März 2007VV 281Leitlinien Wohnen hier: Familien mit Kind(ern)Anfrage
  4. 16. Mai 2007Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 Wochen
    STST 794Leitlinien Wohnen hier: Familien mit Kind(ern)
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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