Sachstandsbericht Sanierung und Barrierefreiheit von Wohnungen in der Nordweststadt
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Stellungnahme des Magistrats vom 15.05.2009, ST 726
Betreff:
Sachstandsbericht Sanierung und Barrierefreiheit von Wohnungen in der Nordweststadt
Dem Magistrat – Amt für Wohnungswesen liegen inzwischen nachfolgende Stellungnahmen von Wohnungsgesellschaften vor, welche über Bestände in der Nordweststadt verfügen.
Sie werden im Wesentlichen im Wortlaut wiedergegeben.
ABG Frankfurt Holding
Die ABG Frankfurt Holding GmbH samt ihrer Tochtergesellschaften führt lediglich Modernisierungsmaßnahmen zur energetischen Optimierung der Gebäude durch. Diese umfassen insbesondere Wärmedämmverbundmaßnahmen sowie die Optimierung der haustechnischen Anlagen. Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich finden nicht statt.
Die Barrierefreiheit der Wohnungen ist nur insofern gegeben, als diese bauseits bereits mit Aufzügen ausgestattet sind. Eine nachträgliche Installation von Aufzügen ist nicht vorgesehen. Die Häuser in der Römerstadt 124 und 154 wurden im Jahr 2008 instandgesetzt, indem insbesondere Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen wurden und eine Erneuerung der Dachhaut erfolgte.
GWH
Zu
- Vom Bestand der GWH wurden 9 Gebäude modernisiert. Zu
- Hierunter befinden sich keine öffentlich geförderten Wohnungen. Zu
- Barrierefreie Umbauten sind nicht erfolgt. Zu
- Zusätzliche Aufzüge sind nicht eingebaut worden. Zu
- Zur Zeit sind keine weiteren Maßnahmen größeren Umfangs geplant. Nassauische Heimstätte Zu
- Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt betreut im Bereich der Nordweststadt insgesamt 1.216 Wohneinheiten. Die Gebäude wurden zum überwiegenden Teil in der Holzmann Coigent Bauweise erstellt. Die Liegenschaften in der Nordweststadt wurden in den Jahren 1999 – 2002 saniert. Dies betraf im Wesentlichen die Fassaden, Balkone, Laubengänge, Fenster und einzelne Dächer sowie die Umrüstung des Heizsystems von Deckenstrahlheizungen zu einem konvektoren Heizsystem. Zu
- Derzeit sind von 1.216 Wohneinheiten der Nordweststadt 897 Wohnungen an Bewerber mit einem Wohnberechtigungsschein zu vermieten. Zu
- Im Rahmen der Sanierungsarbeiten 1999 – 2002 wurden keine Wohnungen barrierefrei umgebaut. Prinzipiell können die Erdgeschosswohnungen der niedrigeren Viergeschosser über die Terrassen barrierefrei erreicht werden (ca. 100 Wohneinheiten). Zu
- Die Nassauische Heimstätte besitzt in der Nordweststadt 26 Gebäude mit je vier Geschossen. Keines dieser Gebäude ist mit einem Aufzug ausgerüstet. Es werden in der Nordweststadt in 15 Gebäuden 17 Aufzugsanlagen betrieben, die jedoch ausnahmslos höher geschossige Gebäude wie z. B. die Thomas-Mann-Straße 18 erschließen. Zu
- Die Innensanierung von Wohnungen erfolgt im Rahmen der Mieterwechsel. Beamten-Wohnungs-Verein Frankfurt am Main eG Der Beamten-Wohnungs-Verein Frankfurt am Main eG bewirtschaftet im Stadtteil Nordweststadt zwei Liegenschaften mit insgesamt 40 Wohnungen. (Gerhart-Hauptmann-Ring 258 – 260 mit 16 Wohnungen und Niederurseler Landstraße 114 mit 24 Wohnungen). Die Wohnungen unterliegen keiner Mietpreis- und Belegungsbindung. Die Liegenschaft Gerhart-Hauptmann-Ring wurde grundlegend saniert. Das Heizungssystem (früher Fußbodenheizung) wurde erneuert, die Wärmeversorgung erfolgt noch immer über Fernwärme. Auf die Fassade wurde ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht. Die Wohnungen wurden modernisiert (Bäder) und die Leitungsführung erneuert. Das Treppenhaus ist ebenfalls saniert. Es gibt dort keinen Aufzug. Die Liegenschaft Niederurseler Landstrasse wurde ebenfalls außen saniert, hier wurde auch der bestehende Aufzug erneuert. Die Wohnungen werden bei Mieterwechsel einzelmodernisiert, der Modernisierungsstand beträgt 25%. Umbauten nach den Vorgaben § 43 HBO (barrierefreier Umbau) wurden im Bestand der Nordweststadt nicht durchgeführt. Zu der Frage 5 können wir keine Auskunft erteilen. Volks- Bau- und Sparverein Frankfurt am Main eG
- Eine grundlegende Sanierung im Bestand der Nordweststadt erfolgte bisher bei 40 Wohneinheiten. Aktuell werden noch 16 Wohneinheiten grundlegend saniert und voraussichtlich in 2009 fertig gestellt, so dass man nach Abschluss der Arbeiten von insgesamt 56 Wohneinheiten ausgehen kann.
- Der Anteil der geförderten Wohnungen bzw. der Wohnungen mit Belegungsrechten beträgt hierbei 100%. Frühestens Ende 2009 fallen einige Wohnungen aus der Bindung heraus.
- Es wurden keine Wohneinheiten bzw. Wohnblocks bisher barrierefrei umgebaut.
- Die Volksbau und Sparverein Frankfurt am Main eG besitzt in der Nordweststadt Wohnblöcke mit maximal 3 Stockwerken und ein Hochhaus mit 8 Stockwerken.
- Hierzu existiert kein Zeitplan. Frankfurter Wohnungs-Genossenschaft eG Die Genossenschaft ist Eigentümerin folgender Liegenschaften in der Nordweststadt: Hammarskjöldring 1, 3 ,5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19 Dies sind zehn Häuser mit insgesamt 148 Wohneinheiten. Zu den gestellten Fragen:
- Die Häuser wurden in den Jahren 1998 bis 2004 umfangreich saniert. Alle Häuser wurden mit modernen Fenstern und einer Wärmedämmung ausgestattet. Die Häuser werden mit Fernwärme versorgt. Die Wohnungen werden i.d.R. saniert, wenn ein Wohnungswechsel ansteht. Wohnungsvollmodernisierungen in bewohnten Zustand finden nicht statt. Sanierungen in bewohnten Zustand werden p.a. in einem begrenzten Budget "Modernisierungen im bewohnten Zustand“ durchgeführt. Zum Beispiel die Badmodernisierung. Es sind an diesem Standort noch 32 Erstbezüge von 1965 die dort warten umfangreiche Sanierungen der Wohnungen (Elektrik, Fliesenspiegel, Bad + Küche, Sanitärausstattung, Laminatboden und notwendige Malerarbeiten).
- Derzeit sind noch 120 Wohneinheiten öffentlich gefördert. Der Auslauf der Bindungen steht kurzfristig an.
- Als barrierefrei können die Wohnungen nicht definiert werden. Es wurde versucht Rampen mit zu integrieren, doch ein barrierefreier Standard wurde nicht erreicht.
- Nachträglich wurden keine Aufzüge eingebaut.
- Siehe hierzu Punkt 1). Die Außensanierungen sind abgeschlossen. Die Wohnungssanierungen sind ein ständiger Prozess, wie vorgenannt beschrieben. Wohnbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG
- Es gibt nur zwei Wohneinheiten der Genossenschaft in der Nordweststadt: Gerhart-Hauptmann-Ring 15 (34 WE) und Heilmannstr. 36 - 40 (24 WE). Beide Häuser wurden bisher nicht grundlegend saniert. Es erfolgten jedoch u.a. Fassaden- und Balkonsanierungen.
- In der Heilmannstr. 36 – 40 sind es insgesamt 24 öffentlich geförderte Wohnungen.
- Keine dieser Wohnungen wurde barrierefrei umgebaut.
- Im Gerhart-Hauptmann-Ring 15 (8 Stockwerke) befindet sich ein Aufzug. Das Haus Heilmannstraße 36 – 40 hat nur 3 Etagen.
- Im Moment sind noch keine größeren Außen- bzw. Innensanierungen geplant. Deutsche Annington-Süd-West GmbH "Als Anlage ist eine Excelliste über die Liegenschaften in der Nordweststadt beigefügt, die betreut werden. Da wir uns aus mehreren Gesellschaften zusammensetzen, können wir nicht für die Richtigkeit aller Angaben, was die Sanierung betrifft, garantieren.“ Anlage 1 (ca. 709 KB)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. April 2008OFOF 286/8Sachstandsbericht Sanierung und Barrierefreiheit von Wohnungen in der NordweststadtOrtsbeiratsantrag · CDU
- 15. Mai 2008VV 670Sachstandsbericht Sanierung und Barrierefreiheit von Wohnungen in der NordweststadtAnfrage
- 18. Juli 2008STST 1169Sachstandsbericht Sanierung und Barrierefreiheit von Wohnungen in der NordweststadtStellungnahme
- 15. Mai 2009Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 54 WochenSTST 726Sachstandsbericht Sanierung und Barrierefreiheit von Wohnungen in der NordweststadtStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab