Bereitstellung von Flächen für elektromobile Ladeinfrastruktur
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant, Flächen für die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge durch private Investoren bereitzustellen. Dies soll die Entwicklung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur fördern und die Elektromobilität in der Stadt unterstützen. Die ersten Ladesäulen sollen Anfang 2022 errichtet werden.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt das Konzept, dass Ladestationen im öffentlichen Straßenraum von privatwirtschaftlichen Betreibern bzw. Investoren zu errichten sind. Die Stadt selbst tritt nicht als Betreiber oder Anbieter von Ladeinfrastruktur (LIS) auf.
Interessierte LIS-Investoren ermitteln geeignete attraktive Standorte für Ladeinfrastruktur (Normal- und Schnell-Laden) im öffentlichen Raum in eigener Verantwortung und stellen einen Antrag an die Stadt zur Nutzung dieser Fläche. Die Stadt überprüft die Gestattung unter Berücksichtigung des Baurechts, der Verkehrssicherheit und anderer Kriterien. Die Stadt darf durch das gewählte Open-Market-Modell nicht in die Auswahl der Standorte eingreifen.
Ende 2021 hat die Stadt Frankfurt am Main 69 Ladeinfrastrukturstandorte genehmigt, Die neuen Ladesäulen werden schwerpunktmäßig in der Kernstadt und den angrenzenden Stadtteilen stehen. Die Stadt geht davon aus, dass die gewerblichen Investoren zu Jahresbeginn 2022 die ersten Ladesäulen errichten werden, sofern es keine witterungsbedingten Verzögerungen oder Lieferengpässe bei Zulieferern oder Baufirmen gibt. Anfang 2022 ist der Abschluss von bis zu 100 weiteren Gestattungsverträgen für Ladeinfrastruktur geplant.
Ende November 2021 lagen der Stadt Frankfurt am Main insgesamt 870 konkrete Standortanträge mit rund 2.400 Parkplätzen in Frankfurt am Main vor, weitere 500 Standortanträge sind angekündigt.
Um den Aufbau von Ladeinfrastruktur durch Investoren zu unterstützen, hat die Stadt Frankfurt am Main einen Leitfaden zum Handling in Frankfurt am Main erarbeitet (2019) und eine Potenzial-/ Bedarfsanalyse für Ladeinfrastruktur (Elektromobilitätskonzept, 2020) zur Verfügung gestellt. Die Bedarfs- und Potentialanalyse zeigt verschiedene Hochlaufszenarien für jeden Stadtteil auf. Aktuellere Daten liegen der Stadt nicht vor.
Informationen zu den öffentlich zugänglichen Ladestationen werden auf diversen Homepages veröffentlicht:
https://mainziel.de/verkehrsinfo?L=pkw: Übersicht von Stromtankstellen.
Plattformen Ladeinfrastruktur:
www.lemnet.org
www.goingelectric.de
www.e-tankstellen-finder.com
und andere mehr.
Bundesnetzagentur, Ladesäulenkarte:
"Öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge müssen technische Mindestanforderungen einhalten. Um die Einhaltung dieser Anforderungen gemäß der Ladesäulenverordnung (LSV) überprüfen zu können, sind die Betreiberinnen und Betreiber zur Anzeige ihrer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur bei der Bundesnetzagentur verpflichtet. Diese gemeldeten Ladepunkte werden auf der Ladesäulenkarte veröffentlicht."
Bundesnetzagentur - E-Mobilität
Land Hessen, Strom bewegt, https://www.strom-bewegt.de/lademap_hessen
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. September 2021OFOF 122/11Bereitstellung von Flächen für Elektromobile LadeinfrastrukturOrtsbeiratsantrag · SPD
- 25. Oktober 2021OAOA 85Bereitstellung von Flächen für elektromobile LadeinfrastrukturAnregung
- 21. März 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 25 WochenSTST 711Bereitstellung von Flächen für elektromobile LadeinfrastrukturStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab