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Vorübergehend Reisebusse ergänzend zum bestehenden ÖPNV einsetzen

Vorlagentyp: STMagistrat
18 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat hat die Möglichkeit geprüft, vorübergehend Reisebusse zum bestehenden ÖPNV einzusetzen, insbesondere für die Linien 11, 14 und 21. Aufgrund verschiedener technischer und praktischer Herausforderungen, wie fehlender Haltestellenkompatibilität und unzureichender Ausstattung für mobilitätseingeschränkte Personen, wird jedoch von diesem Vorschlag abgeraten.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Eine Entlastung des ÖPNV mit Reisebussen ist, insbesondere in Bezug auf die genannten Linien 11, 14 und 21, geprüft worden. Neben den Kosten und den fehlenden Fahrern, sprechen eine Reihe von Gründen gegen deren Einsatz. Gerade entlang von Straßenbahnlinien könnten die Reisebusse die auf Straßenbahnstrecken auf besonderem Bahnkörper (außerhalb der normalen Fahrbahn, z.B. am Hauptbahnhof) gelegenen Haltestellen nicht mitnutzen und müssten in diesen Fällen abweichende Haltestellenpositionen anfahren. Dies erschwert die Orientierung der Fahrgäste in starkem Maße. Weiterhin wäre für die Fahrer der Reisebusse für die Benutzung der sogenannten Kombitrassen (Busspur auf Straßenbahngleis) zunächst eine Trassenschulung durch die VGF-Fahrschule notwendig, welche einen größeren zeitlichen Vorlauf in Anspruch nimmt. Zudem verfügen Reisebusse nicht über die technischen Voraussetzungen, um an Knotenpunkten die Vorrangschaltung bei Lichtsignalanlagen ("Ampeln") für den ÖPNV anzufordern. Dies könnte daher zu unattraktiv langen Reisezeiten der Reisebusse führen. Ein Ein- und Ausstieg in Reisebusse ist für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen nur schwer bzw. nicht möglich, da diese nicht über die in Frankfurter Bussen und Bahnen vorhandene Niederflurtechnik verfügen. Ein weiteres Problem ergibt sich aus der fehlenden technischen Ausstattung in Bezug auf Leitstellenkommunikation und Fahrgastinfosysteme bzw. Beschilderung. Die Stadt Frankfurt am Main stellt deshalb grundsätzlich - auch während des "Lockdown" - alle fahrplanmäßig vorgesehenen Fahrzeuge in maximal möglicher Kapazität auf allen Linien im ÖPNV bereit.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. November 2020OFOF 1514/1Vorübergehend Reisebusse ergänzend zum bestehenden ÖPNV einsetzenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 24. November 2020OMOM 6928Vorübergehend Reisebusse ergänzend zum bestehenden ÖPNV einsetzenDirektanregung
  3. 12. März 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 18 Wochen
    STST 590Vorübergehend Reisebusse ergänzend zum bestehenden ÖPNV einsetzen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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