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Betreuung von Grundschulkindern - kurzfristige Maßnahmen und Konzept für die Zukunft

Vorlagentyp: STMagistrat
29 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 20.04.2010, ST 545

Betreff:

Betreuung von Grundschulkindern - kurzfristige Maßnahmen und Konzept für die Zukunft

Zu 1)

Ganztagsschulentwicklung

Das Hessische Kultusministerium entscheidet über die Anzahl an Stellen, die der Stadt Frankfurt für die Ganztagsschulentwicklung im Rahmen des Landesprogramms "Ganztagsschule nach Maß“ 2010-2013 zur Verfügung gestellt werden.

Die Bestrebungen zur Entwicklung hin zu einer Ganztagsschule in dem Planungsbezirk Heddernheim/ Nordweststadt/ Niederursel sind in ihrer qualitativen Ausgestaltung sehr differenziert und in ihrer Realisierung von den Zusagen des Hessischen Kultusministeriums abhängig.

Zu der Entwicklung an den einzelnen Grundschulen im Planungsbezirk 26 lässt sich folgendes feststellen:

§ Im Rahmen des Landesprogramms "Ganztagsschule nach Maß“ 2010-2013 hat sich die Römerstadtschule als "gebundene Ganztagsschule“ (d.h., mit Betreuungszeiten von 7:30 -17:00 Uhr an vier Tagen pro Woche, freitags bis 14.00 Uhr) beworben.

§ Die Erich-Kästner-Schule ist bereits in das Landesprogramm "Ganztagsschule nach Maß“ aufgenommen und bietet eine "Pädagogische Mittagsbetreuung“ an. Dieses Modell beinhaltet Angebote an drei Tagen pro Woche bis 14:30 Uhr.

§ Die Robert-Schumann-Schule hat sich im Rahmen des Landesprogramms um die Anerkennung als "Pädagogische Mittagsbetreuung“ beworben.

§ Die Heinrich-Kromer-Schule hat sich im Rahmen des Landesprogramms für den Status einer "offenen Ganztagsschule“ (mit Angeboten an fünf Tagen pro Woche, ohne aber die Verbindlichkeiten der gebundenen Ganztagsschule zu haben) beworben.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main stellt derzeit stadtweit jährlich 300 neue Betreuungsplätze an Schulen in sogenannten Erweiterten Schulischen Betreuungen zur Verfügung. Die Erweiterten Schulischen Betreuungen sind in ihrer Qualität und in ihrem Umfang hinsichtlich der Betreuungszeiten den Horten angeglichen. Die Auswahl der Schulen im Planungsbezirk 26, an denen dieses Betreuungsmodell entstehen wird, ist jeweils von der Situation vor Ort, dem Haushalt und im Besonderen von den räumlichen Ressourcen abhängig.

An der Heinrich-Kromer-Schule und an der Robert-Schumann-Schule wird der Magistrat die Einrichtung von Erweiterten Schulischen Betreuungen prüfen, sofern die räumlichen, haushaltstechnischen und fachlichen Voraussetzungen vorliegen.

Verzahnung der Betreuungsangebote und Ausbau von Hortplätzen

Die unterschiedlichen Betreuungen für Grundschulkinder sind grundsätzlich aufeinander abgestimmt. Bei der Schaffung neuer Betreuungsangebote werden zuerst die vorhandenen Kapazitäten geprüft, bevor es zu einem quantitativen und qualitativen Ausbau von weiteren Betreuungsangeboten kommt. Die Ganztagsschulentwicklung fließt dabei in die Gesamtbetrachtung mit ein.

Ziel ist es, die Schaffung neuer Ganztagsangebote für Schulkinder vorrangig durch den Ausbau von Ganztagsschulen und Erweiterten Schulischen Betreuungen zu erreichen.

Um Bedarfsspitzen abzudecken, werden weiterhin neue Hortplätze im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel geschaffen. Dies trifft auch für den Planungsbezirk Heddernheim / Nordweststadt / Niederursel zu.

Zu 2)

Kurzfristige Maßnahmen zur Schaffung neuer Betreuungsplätze

Im Schulbezirk der Erich-Kästner-Schule, im Hort "Rasselbande" des Vereins zur Unterstützung berufstätiger Eltern e.V., Thomas-Mann-Strasse 6b, wurden dieses Jahr 20 weitere Hortplätze geschaffen, die auch Kindern der Heinrich-Kromer-Schule zur Verfügung stehen.

Sofern weitere geeignete Räumlichkeiten für die Schaffung von Hortplätzen zur

Verfügung stehen und eine Finanzierung gesichert ist, werden in Abstimmung mit den Betreuungen an den Schulen neue Plätze im Planungsgebiet geschaffen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Oktober 2009BB 864Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main -.Fortschreibung - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei.JahrenMagistratsbericht
  2. 15. Oktober 2009OFOF 518/8Betreuung von Grundschulkindern - kurzfristige Maßnahmen und Konzept für die ZukunftOrtsbeiratsantrag · CDU
  3. 29. Oktober 2009OAOA 1016Betreuung von Grundschulkindern - kurzfristige Maßnahmen und Konzept für die Zukunft Bericht des Magistrats vom 02.10.2009, B 864Anregung
  4. 20. April 2010Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 29 Wochen
    STST 545Betreuung von Grundschulkindern - kurzfristige Maßnahmen und Konzept für die Zukunft
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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