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Schutz von Schulkindern vor Helikopter-Eltern

Vorlagentyp: STMagistrat
126 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern in Frankfurt, um Schulkindern vor Helikopter-Eltern zu schützen. Es wird betont, dass Eltern als wichtige Bezugspersonen in den Bildungsprozess eingebunden werden und dass bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

In oben genannter Anfrage wird auf eine spezifische Situation an einer Grundschule in Offenbach eingegangen verbunden mit der Frage, ob ähnliche Situationen auch in Frankfurter Schulen zu verzeichnen seien.

Die Stadt Frankfurt sieht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern als wichtigen Baustein bei der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags und folgt den Vorgaben und Empfehlungen des Landes sowie städtischen Leitlinien:

Gemäß dem Hessischen Schulgesetz streben Schulen in Frankfurt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags (Hessisches Schulgesetz §3 (1), (12)) an.

Eine weitere Grundlage, vor allem für Kindertagesstätten und Grundschulen, ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit gemäß dem hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern), in dem Eltern als vorrangige Bezugspersonen und Spezialisten für ihre Kinder beschrieben werden.

Mit dem Schulentwicklungsplan 2015-2019 der Stadt Frankfurt wird ebenfalls das Ziel verfolgt, Eltern partnerschaftlich in die pädagogischen Prozesse einzubeziehen. Die Öffnung der Bildungseinrichtung in den Sozialraum spielt eine maßgebliche Rolle und wird befördert (Öffnung zum Stadtteil, Regionalisierung).

Die Schulen in Frankfurt arbeiten vor Ort multiprofessionell mit Kooperationspartnern zusammen, um Kinder und Jugendliche zu begleiten. Die Zusammenarbeit von Eltern und Schule wird an vielen Standorten durch Angebote der Jugendhilfe und des Ganztags unterstützt. Zahlreiche niedrigschwellige Angebote wie Elterncafés und Elternberatung werden an Schulstandorten umgesetzt, die Möglichkeiten zu Hilfestellung und Austausch über Bildungs- und Erziehungsmaßnahmen bieten. Zudem ist eine Beteiligung der Eltern im Rahmen von Fördervereinen und Gremien wie z. B. Schulelternbeirat vorgesehen, die Einfluss auf die Gestaltung des Schulalltags nehmen.

Für ihre Bildungs- und Erziehungsaufgabe stehen Eltern und Schulen Partizipations- und Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie in Anspruch nehmen können, vor allem dann, wenn eine Zusammenarbeit nicht immer konfliktfrei erfolgt.

Ein Verdacht auf Kindesmisshandlung, wie er in der Anfrage angenommen wird, ist immer im Einzelfall zu prüfen. Nehmen Fachkräfte in den Schulen konkrete Anhaltspunkte wahr, so gehen sie nach dem Frankfurter Modell zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor, um eine mögliche Kindeswohlgefährdung abzuwenden. Hierzu arbeiten sie mit dem Jugend- und Sozialamt zusammen. Einzelpersonen außerhalb der Schule, die konkrete Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen, sollten sich an das Kinder- und Jugendschutztelefon des Jugend- und Sozialamtes wenden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. September 2020OFOF 1830/5Schutz von Schulkindern vor Helikopter-ElternOrtsbeiratsantrag · FDP
  2. 30. Oktober 2020VV 1836Schutz von Schulkindern vor Helikopter-ElternAnfrage
  3. 20. Februar 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 126 Wochen
    STST 539Schutz von Schulkindern vor Helikopter-Eltern
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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