Neustart der "Schulhof-Tourneen" des Spielmobils
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, die Spielmobile anstelle von Schulhöfen auch an anderen Orten im Quartier zu nutzen, da die Schulhöfe aufgrund der ganztägigen Betreuung nicht mehr uneingeschränkt verfügbar sind. Dies soll Familien und Kindern weiterhin Zugang zu Spielmöglichkeiten bieten und die Nutzung des Spielmobils in Kooperation mit Schulen und Trägern ermöglichen.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenStellungnahme des Magistrats
In der Vergangenheit waren die Spielmobile von Beginn der Osterferien bis Ende Oktober mit einem vielfältigen Repertoire an Spielmöglichkeiten in den Frankfurter Stadtteilen und insbesondere auf Schulhöfen unterwegs. Die Nutzung von Schulhöfen ist derzeit nicht mehr uneingeschränkt möglich. Durch den Ausbau der Schulen zu ganztägiger Betreuung werden auch die Schulhofflächen in der Zeit von 7:00 - 17:00 Uhr benötigt. Insbesondere für die Grundschulen gilt, dass Ganztagsangebote in Kooperation von Schule und einem Träger angeboten werden. In den Ferienzeiten wird das Schulgelände für die Ferienangebote der Betreuungen oder in allen Schulformen ggf. für die Umsetzung von Bau- oder Sanierungsmaßnahmen benötigt. Der Magistrat sieht die Möglichkeit anstelle von Schulhöfen auch andere Plätze im Quartier für die Spielmobile zu nutzen. Schulen und Träger können sich zusätzlich entscheiden, das Spielmobil punktuell als besonderes Angebot kostenpflichtig einzuladen. Über die Jahre hat sich eine Finanzierung auf verschiedenen Ebenen etabliert: Schulen sind mit dem Abenteuerspiel Riederwald regelmäßig im direkten Kontakt, um gemeinsam den Spielmobileinsatz über das Jahr zu planen. Im Rahmen des Quartiersmanagements (QM) besteht die Möglichkeit, das Spielmobil für fünf Tage im Jahr zu nutzen. Dies wird vom Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft als ein quartiersübergreifendes Angebot zentralfinanziert, was als offenes Angebot für Familien und Kinder in die Gemeinwesenarbeit passt. Dieses Angebot wird von den QM oft genutzt um Familien und Kinder zu erreichen und mit ihnen in guter Atmosphäre in Kontakt zu kommen. Grundsätzlich müssen die Quartiersmanagerinnen und -manager in ihrer Planung mit den Akteuren vor Ort entscheiden, ob das Angebot gerade ins Quartier passt. Schließlich gibt es noch verschiedentlich eine Kooperation zwischen dem Ortsbeirat und dem Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft mit jeweils hälftiger Finanzierung von Spielmobileinsätzen in Abstimmung mit dem QM, falls im Stadtteil vorhanden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. August 2020OFOF 920/3Neustart der Schulhof-Tourneen des SpielmobilsOrtsbeiratsantrag · SPD
- 30. November 2020OMOM 6980Neustart der „Schulhof-Tourneen“ des SpielmobilsDirektanregung
- 26. Februar 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 28 WochenSTST 525Neustart der "Schulhof-Tourneen" des SpielmobilsStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab