Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Streetworker in der Platensiedlung

Vorlagentyp: STMagistrat
16 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Umwelt und Energie verfolgen

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 04.03.2019, ST 524

Betreff: Streetworker in der Platensiedlung Es ist aufgrund der aktuellen Situation in Ginnheim erforderlich, gegensteuernde Maßnahmen zu ergreifen. Neben der mit dem Träger der Jugendeinrichtungen erforderlichen Umsteuerung hat der Magistrat auch weitere Schritte unternommen, um den Stadtteil zu unterstützen (Einrichtung Quartiersmanagement, Einsatz Orientierungsmobil). Mit dem Träger JUZ Ginnheim e. V. befindet sich der Magistrat, Jugend- und Sozialamt, bezüglich seiner beiden Einrichtungen JUZ Ginnheim und Jugendclub Stefan Zweig in Gesprächen. Es arbeiten in beiden Einrichtungen insgesamt sechs pädagogische Fachkräfte, welche anteilig aufsuchend im Stadtteil Ginnheim tätig sein müssen. Die konkrete Ausgestaltung der aufsuchenden Anteile entwickelt das Jugend- und Sozialamt mit dem Träger unter Berücksichtigung der aktuellen Situation im Stadtteil. Dabei ist die Platensiedlung besonders im Blick, aber auch der gesamte Stadtteil Ginnheim. Bei der aufsuchenden Arbeit begibt sich die pädagogische Fachkraft des Jugendhauses in den öffentlichen Lebensraum der jungen Menschen. Dies geschieht in der Regel im Rahmen von Stadtrundgängen bzw. dem Aufsuchen von Orten, an denen sich junge Menschen gerne aufhalten. Nach einer Phase der Vertrauensbildung kann die Bereitschaft bei den Jugendlichen entstehen, Themen und Bedürfnissen zu benennen. Daraus können mögliche Unterstützungsangebote durch die Fachkraft abgeleitet werden. Es ist einzuschätzen, ob die jungen Menschen für pädagogische Angebote erreichbar sind. Die Beratung erfolgt niedrig-schwellig, freiwillig und anonym. Es ist die Aufgabe der Jugendzentren ihren Stadtteil zu erkunden, die Bedürfnisse der jungen Menschen dort aufzunehmen und ihre Angebote bekannt zu machen sowie ihre Angebote regelhaft an die Bedürfnisse anzupassen. Junge Menschen können niedrigschwellig an spezialisierte Beratungsangebote vermittelt werden. Für bestehende Peergroups können bei Bedarf Räume zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen der Vernetzung zwischen den Einrichtungen im Stadtteil werden die vorhandenen Bedarfe abgestimmt. Nicht alle Jugendlichen sind erreichbar für die pädagogischen Angebote eines Jugendzentrums. Streetwork selbst ist spezialisiert auf bestimmte Zielgruppen wie zum Beispiel Suchtkranke oder Wohnungslose. Hier wird Krisenintervention geleistet sowie eine breite Beratung und Begleitung. Hier eine besondere Qualifikation der Fachkräfte notwendig. Streetwork ist aus Sicht des Magistrates in Ginnheim nicht notwendig. Aufsuchende Jugendarbeit wird umgesetzt und vom Magistrat, Jugend- und Sozialamt, begleitet. Die Arbeit der Jugendzentren, aber auch der aufsuchenden Jugendarbeit oder eines Streetwork haben klare Grenzen. Das Ziel dieser Angebote kann nicht sein, delinquente Strukturen zu durchbrechen. Hier sind die Ordnungsbehörden der richtige Ansprechpartner. Um an der Lösung der bestehenden Herausforderungen zu arbeiten, wird neben dem zielgerichteten Einsatz der vorhandenen Kapazitäten des Trägers JUZ Ginnheim e. V. die Kooperation aller Akteure im Stadtteil benötigt. Hierzu wurden Projektmittel von Seiten des Jugend- und Sozialamtes in Aussicht gestellt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 15. November 2018OFOF 568/9Streetworker in der PlatensiedlungOrtsbeiratsantrag · BFF
  2. 29. November 2018VV 1093Streetworker in der PlatensiedlungAnfrage
  3. 4. März 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 Wochen
    STST 524Streetworker in der Platensiedlung
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen