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Stromversorgung in Preungesheim

Vorlagentyp: STMagistrat
118 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Stromversorgung in Preungesheim und den geplanten Maßnahmen zur Netzmodernisierung. Es wird eine Investition von 750 Millionen Euro bis 2027 angekündigt, um den zukünftigen Strombedarf zu decken, insbesondere durch E-Mobilität und Digitalisierung.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, eine Tochtergesellschaft der Mainova AG, betreibt seit 2005 den überwiegenden Teil des Verteilnetzes der Stadt Frankfurt am Main. Das Stromnetz hat eine Gesamtlänge von 7.700 Kilometern und versorgt mit Ausnahme der westlichen Stadtteile die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Frankfurt sicher und verlässlich mit Strom. Die NRM plant ein umfassendes Kabelerneuerungsprogramm für das Stadtgebiet Frankfurt für die kommenden Jahre. Die geplanten Maßnahmen werden nach bestimmten Umsetzungskriterien priorisiert. Diese Projekte werden auch hinsichtlich der zu erwartenden Stromnetzlastenwicklung unter Berücksichtigung beispielsweise von E-Mobilität, Wärmeplanung oder baulicher Nachverdichtung untersucht, ausgewählt und zur Erneuerung angestoßen. Die Versorgungszuverlässigkeit wird deutschlandweit nach dem Verfahren der Bundesnetzagentur (BNetzA) ermittelt und gemessen. Die NRM hat derzeit eine statistische Ausfallzeit (SAIDI-Wert) von 7 Minuten im Jahr 2020 (deutschlandweit beträgt dieser Wert 10,7 Min.). Das Stromnetz der Mainova-Tochter NRM ist damit als überdurchschnittlich zuverlässig zu beurteilen. Das vorhandene Netz ist für den derzeitigen Bedarf ausreichend und die verfügbaren Kapazitäten entsprechen den Vorgaben der BNetzA. Um dem zukünftigen Bedarf gerecht zu werden, wird die Mainova AG in den kommenden Jahren bis 2027 rund 750 Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung der vorhandenen Infrastruktur investieren. In den kommenden Jahren ist mit einem steigenden Strombedarf zu rechnen. Treiber des steigenden Bedarfs sind dabei die E-Mobilität, die Elektrifizierung der Gebäudewärme, sowie der Ausbau von Rechenzentren im Zuge der Digitalisierung. Unabhängig davon beteiligt sich die NRM an Studien und dem netzbetreiberübergreifenden Austausch zum Thema Lastentwicklung im Stromnetz. Es existieren zudem Notfallpläne, die stetig aktuell gehalten werden. In der Karl-Kirchner-Siedlung wird die Netzerneuerung der Mittel- und Niederspannungskabel angegangen. Durch den vermehrten Leistungsbedarf von Wärmepumpenanschlüssen, erfolgt auch gleichzeitig eine Netzverstärkung, die dieses Jahr in die Planung geht und ab nächstem Jahr in die Ausführung kommen soll. Ebenso sind Netzerneuerungen in der Gießener Straße geplant. Es existieren für verschiedene Situation umfangreiche Notfallpläne, die fortwährend aktualisiert werden. Zum Schutz der Kritischen Infrastruktur werden generell keine Auskünfte zu Notfallplänen erteilt. Netzbetreiber wie die Netzdienste Rhein-Main (NRM) sind auf Strommangellagen gut vorbereitet. Zur Aufrechterhaltung der Systemstabilität würden im Falle einer Strommangellage auf Anweisung unseres Übertragungsnetzbetreibers, der TenneT TSO GmbH, gezielt kleine Teilnetzgebiete in Frankfurt rollierend für jeweils ca. 90 Minuten vom Netz genommen. Dieses Verfahren nennt man Kaskade nach § 13 Abs. 2 EnWG. Im gesamten Frankfurter Stadtgebiet hat es bisher keine Brownouts gegeben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 30. November 2021OMOM 1235Sichere StromversorgungDirektanregung
  2. 21. März 2022STST 720Sichere StromversorgungStellungnahme
  3. 6. März 2023OFOF 536/10Stromversorgung in PreungesheimOrtsbeiratsantrag · CDU
  4. 21. März 2023OMOM 3730Stromversorgung in PreungesheimDirektanregung
  5. 4. März 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 118 Wochen
    STST 470Stromversorgung in Preungesheim
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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