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Information der Bevölkerung über Beeinträchtigungen durch Baumaßnahmen zum Ausbau des Fernwärmenetzes im Frankfurter Süden

Vorlagentyp: STMagistrat
27 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant, bis 2030 eine Umstellung ihrer städtischen Liegenschaften von Öl/Gas auf klimaneutrale Fernwärme. Dieses Vorhaben, das durch Baumaßnahmen zur Erweiterung des Fernwärmenetzes im Frankfurter Süden unterstützt wird, soll in den nächsten Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten werden durch frühzeitige Information der Betroffenen begleitet.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Gerbermühlstraße — 10 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 25.09.2026.

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Stellungnahme des Magistrats

Die Mainova AG versorgt über das Fernwärmenetz Frankfurt bereits heute zuverlässig mit Wärme. Im Jahr 2024 hat Mainova einen umfassenden Fernwärme-Transformationsplan entwickelt, der die Dekarbonisierung der Fernwärmeerzeugung und den massiven Ausbau des Fernwärmenetzes beschreibt. Dieses wird in seiner Gesamtlänge von heute 316 Kilometern in den kommenden Jahren mehr als verdoppelt. Ziel ist es, zukünftig ca. 40 Prozent des Wärmebedarfs in Frankfurt mit klimaneutraler Fernwärme zu versorgen. In diesem Zuge nimmt Mainova verschiedene Ausbauarbeiten im Bereich der Wärmenetze vor. Vor dem Hintergrund ihrer Klimaschutzziele möchte die Stadt Frankfurt einen Teil ihrer Liegenschaften von Öl/Gas auf Fernwärme umstellen. Bis 2030 stellt Mainova im Zuge dessen im Auftrag des Amts für Bau und Immobilien rund 60 der ca. 700 bisher größtenteils erdgasversorgten städtischen Liegenschaften auf Fernwärme um. Die Liegenschaften lassen sich in 20 lokale Baugebiete zusammenfassen und sind über das Innenstadtgebiet von Frankfurt am Main verteilt. Die Baumaßnahmen für den Fernwärmeanschluss der ersten städtischen Liegenschaften sind im September 2025 gestartet. In diesem Rahmen werden zunächst 22 Liegenschaften an das Fernwärmenetz angeschlossen. Bei den Liegenschaften handelt es sich hauptsächlich um KiTas sowie Schulen und zugehörige Dienstgebäude/ -wohnungen. Eine dieser Baumaßnahmen findet im Ortsbezirk 5 statt, wo Mainova ihr Fernwärmenetz auf einer Gesamtlänge von rund 500 Metern erweitert. Dabei werden die Sporthalle Süd, die Kinderzentren Willemerstraße (KiZ 84), der Jugendclub Sachsenhausen sowie die Willemer- und Deutschherrenschule an das Fernwärmenetz angeschlossen. Die Bauaktivitäten werden in der Gerbermühlstraße, Seehofstraße, Siemensstraße und Willemerstraße stattfinden. Insgesamt ist mit einer voraussichtlichen Baudauer von rund 9 Monaten bis Juni 2026 zu rechnen. Die Tiefbaumaßnahmen erfolgen während der Bauzeit in mehreren Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt begann Anfang September 2025 in der Willemerstraße im Bereich der Kreuzung Wasserweg. Der zweite Bauabschnitt startet voraussichtlich im Mai 2026 im Bereich der Siemens- und Gerbermühlstraße. Da die Fernwärmerohre unter der Fahrbahn verlaufen, werden sich die Bauarbeiten im Fahrbahnbereich befinden. Aus diesem Grund kommt es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts kommt es im Zeitraum zwischen Mitte November 2025 bis Weihnachten (von Kreuzung Siemensstraße bis Willemerstraße 23) sowie von Februar bis April 2026 (von Willemerstraße 23 bis Hausnummer 16) zu abschnittsweisen Vollsperrungen in der Willemerstraße. Damit verbunden ist eine veränderte Verkehrsführung. Umleitungen werden ausgeschildert. Geh- und Radwege bleiben nutzbar. Gebäude sowie Ein- und Ausfahrten bleiben erreichbar. Mainova steht bei dieser Baumaßnahme mit der Stadtverwaltung im intensiven Austausch, um die Einschränkungen für den öffentlichen Raum so gering wie möglich zu halten. Für die Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbebetriebe und die städtischen Einrichtungen vor Ort erfolgte eine frühzeitige Information. Die Anliegerinformationsschreiben wurden am 19.08.2025 verteilt. Vor Beginn des zweiten Bauabschnitts erfolgt eine weitere Verteilung für die Anlieger. Des Weiteren wurde über eine Pressemitteilung vom 29.08.2025 über die Baumaßnahme informiert. An den Ortsvorsteher des Ortsbezirks wurde am 01.08.2025 ein Informationsschreiben zur Baumaßnahme versandt. In diesem Zuge wurde proaktiv angeboten, das Projekt in einer Sitzung des Ortsbeirats 5 vorzustellen und die Ortsbeiratsmitglieder persönlich über die Baumaßnahme und deren Hintergründe zu informieren. Das Angebot blieb Stand 14.11.2025 unbeantwortet. Am 29.08.2025 erfolgte vorab die Zusendung der Pressemitteilung mit weiteren Informationen zur Baumaßahme an den Ortsvorsteher. Mainova stellt außerdem eine begleitende Kommunikation für Anlieger und den Ortsbeirat über den Beginn des nächsten Bauabschnitts und weitere Entwicklungen der Baumaßnahme sicher.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. September 2025OFOF 1526/5Information der Bevölkerung über Beeinträchtigungen durch Baumaßnahmen zum Ausbau des Fernwärmenetzes im Frankfurter SüdenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
  2. 5. September 2025OMOM 7444Information der Bevölkerung über Beeinträchtigungen durch Baumaßnahmen zum Ausbau des Fernwärmenetzes im Frankfurter SüdenDirektanregung
  3. 9. März 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 27 Wochen
    STST 442Information der Bevölkerung über Beeinträchtigungen durch Baumaßnahmen zum Ausbau des Fernwärmenetzes im Frankfurter Süden
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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