Zukunft der Apotheke im Klinikum Höchst
Zusammenfassung
Der Magistrat hat die Umstellung der Apotheke im Klinikum Höchst beschlossen, um die Versorgung durch einen externen Apothekendienstleister zu optimieren. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Aufsichtsratsmitgliedern und nach Klärung aller offenen Fragen. Ziel ist es, die Versorgungsqualität zu sichern und die organisatorischen Abläufe zu verbessern.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenStellungnahme des Magistrats
In seiner Sitzung am 25. Juni 2020 hat der für die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH zuständige Aufsichtsrat den Antrag der Geschäftsleitung zur Umstellung der Apotheke Höchst durch Vergabe an einen externen Apothekendienstleister sowie zur Umsetzung der notwendigen innerbetrieblich organisatorischen Maßnahmen beschlossen. Dem Aufsichtsrat, gehören Vertreter des Main-Taunus-Kreises, der Stadt Frankfurt (die Stadträtin Elke Sautner, der Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker und der Dezernent für Personal und Gesundheit Stefan Majer) und Vertreter der Betriebsräte aus den Verbundunternehmen an. Beim Aufsichtsrat handelt es sich zwar nicht um eine "Gesprächsrunde", sondern um ein Entscheidungsgremium mit Organfunktion. Er umfasst aber genau den Personenkreis, der in der Anregung des Ortsbeirats benannt ist, regelmäßig zusammenkommt und sich im Rahmen seiner Beschlüsse intensiv austauscht. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Entscheidung hatten verschiedene Mitglieder des Aufsichtsrates im Vorfeld der Sitzung schriftlich Fragen an die Geschäftsführung gerichtet, die auch vor der Sitzung beantwortet wurden. Dazu gehörten auch Fragen zur künftigen Versorgungsqualität und zum Transport individuell zubereiteter Medikamente. Auch in der Sitzung gab es einen regen Dialog, wurden Fragen und Appelle formuliert, ergänzend informiert und der Entscheidungsvorschlag bewertet. In diesem Sinne haben die Mitglieder des Aufsichtsrates auf fundierter Grundlage und nach eingehender Erörterung entschieden. Es wurden auch nach der Sitzung noch weitere Argumente und Fragen vorgetragen, die alle von der Geschäftsführung beantwortet wurden. Nach Informationen des Magistrats sind die Mitglieder des Aufsichtsrats somit umfassend informiert und alle offenen Fragen geklärt. Selbstverständlich besteht aber auch weiterhin die Gelegenheit im Aufsichtsrat oder auch im direkten Kontakt zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung neue Fragen und Bedenken vorzutragen und ebenso selbstverständlich werden diese auch auf diesem kürzesten denkbaren Weg beantwortet werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Januar 2021OFOF 1472/6Zukunft der Apotheke im Klinikum Höchst vorausschauend und transparent mit den Beteiligten gemeinsam planenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.
- 19. Januar 2021OMOM 7128Zukunft der Apotheke im Klinikum Höchst vorausschauend und transparent mit den Beteiligten gemeinsam planenDirektanregung
- 22. Februar 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 6 WochenSTST 433Zukunft der Apotheke im Klinikum Höchst vorausschauend und transparent mit den Beteiligten gemeinsam planenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab