Gesamtkonzept für die Platzierung von Fahrradabstellflächen im Ortsbezirk 10 endlich auf den Weg bringen
Zusammenfassung
Der Magistrat wird beauftragt, jährlich 2000 Fahrradabstellplätze zu schaffen, was 2020 und 2021 erfolgreich umgesetzt wurde. Die dezentralen Abstellmöglichkeiten sollen die Zugänglichkeit des Fahrrads erhöhen und die Verkehrsmittelwahl positiv beeinflussen.
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Thema Fahrradfahren verfolgenStellungnahme des Magistrats
Mit dem Stadtverordnetenbeschluss § 4424 vom 29.08.2019 (NR 895/19) wurde der Magistrat beauftragt, jährlich stadtweit 2000 Fahrradparkplätze zu schaffen. Dieses Ziel wurde im Jahr 2020 deutlich übertroffen und wird auch 2021 erreicht werden. Grundsätzlich ist dies ein wichtiger Bestandteil beim Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur.
Die Zahl setzt sich aus Fahrradabstellmöglichkeiten an zentralen Orten, beispielsweise überdachten Doppelstockanlagen an ÖPNV-Haltestellen, und sogenannten dezentralen Abstellmöglichkeiten zusammen. Letztere machen mehr als 90 Prozent der zusätzlichen Fahrradabstellplätze aus. Diese dezentralen Abstellmöglichkeiten haben den Vorteil, dass das Fahrrad sehr wohnortnah oder zum Beispiel an Geschäften abgestellt werden kann. Gerade älteren Bürgerinnen und Bürgern mit teils schweren Elektrorädern sollte es aus Sicht des Magistrats nicht zugemutet werden, das Fahrrad über Treppen in den Keller oder in die Wohnung tragen zu müssen. Mit diesen Abstellmöglichkeiten wird das Transportmittel Fahrrad deutlich zugänglicher und sie üben damit einen positiven Einfluss auf die Verkehrsmittelwahl aus. Darüber hinaus liegen bei der Standortwahl der dezentralen Fahrradabstellmöglichkeiten Schwerpunkte auf Fußverkehrsförderung und darauf, falsch parkende Kraftfahrzeuge zu vermeiden. In Eckbereichen - unter Freihaltung der Laufachsen - werden bessere Sichtbeziehungen zwischen dem Fahrzeug- und Fußverkehr geschaffen. Vor allem Kinder, Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, und Eltern mit Kinderwagen profitieren von freien Laufachsen.
Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass Ortsbeiratsanregungen oder direkte Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern ausreichend Potenzial bieten, um die jährliche Zahl von 2000 zusätzlichen Fahrradabstellmöglichkeiten sinnig zu schaffen. Der Magistrat sieht daher inzwischen nicht mehr die Notwendigkeit, ein zusätzliches Konzept zu erstellen, sondern ist zuversichtlich, weiterhin konstruktive und konkrete Vorschläge auch aus den Ortsbeiräten zu erhalten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. August 2021OFOF 112/10Gesamtkonzept für die Platzierung von Fahrradabstellflächen im Ortsbezirk 10 endlich auf den Weg bringenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 7. September 2021OMOM 644Gesamtkonzept für die Platzierung von Fahrradabstellflächen im Ortsbezirk 10 endlich auf den Weg bringenDirektanregung
- 10. Januar 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 39Gesamtkonzept für die Platzierung von Fahrradabstellflächen im Ortsbezirk 10 endlich auf den Weg bringenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab