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Fahrradverbindungen von Schwanheim in die Innenstadt

Vorlagentyp: STMagistrat
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 18.02.2013, ST 285

Betreff: Fahrradverbindungen von Schwanheim in die Innenstadt Bei der Beurteilung der Attraktivität von Radrouten spielt stets das subjektive Empfinden der Radfahrenden eine entscheidende Rolle. Durch die Heterogenität der Radlerschaft gibt es unterschiedliche Ansprüche und Einschätzungen hinsichtlich der Beschaffenheit und Sicherheit von Radverbindungen. Als Europäischer und Hessischer Radfernweg ist der Mainradweg am Ufer ausgeschildert und selbst ohne die Schilder durch die mögliche Orientierung am Main selbsterklärend. Hierbei handelt es sich tatsächlich um einen Hauptbestandteil des städtischen Radroutennetzes, das derzeit überarbeitet wird. Man gelangt ohne Konflikte mit motorisiertem Verkehr und ampelfrei in die Innenstadt. Die Zeitverluste bei schönem Wetter aufgrund von großen Nutzermengen auf dem Weg sind bei normalen Radfahrgeschwindigkeiten (ca. 15 bis 20 km/h) gering. Die Erreichbarkeit des Uferweges vom Schwanheimer Ortskern wird durch die bereits beschlossene signalisierte Querung des Schwanheimer Ufers im Bereich des Festplatzes verbessert. Die parallele Alternative in Richtung Innenstadt entlang der Straße Zur Frankenfurt stellt - durch die anschließende Mainquerung im Zuge der Europabrücke (BAB 5) und die Weiterführung im Verlauf der Gutleutstraße sowie am nördlichen Mainufer ab der Main-Neckar-Brücke - eine attraktive Schnellverbindung für geübte und sichere Radler dar. Der Abschnitt am nördlichen Mainufer wird durch die geplante Neugestaltung des Sommerhoff-Parks verlängert und weiter aufgewertet. Es trifft zu, dass es in der Frankenfurt an manchen Stellen der Einbahnstraße durchaus eng wird, wenn Radlern breitere Fahrzeuge entgegen kommen und hierdurch eine mögliche Gefährdung wahrgenommen wird. Es ist jedoch zu beobachten, dass sich die Verkehrsteilnehmer arrangieren und z. B. Linienbusse hinter parkenden Fahrzeugen halten, um entgegenkommende Radler an den besonders engen Stellen durchzulassen. Eine Benutzung des Radfahrer-Schutzstreifens durch entgegenkommende Fahrzeuge ist sehr selten zu beobachten. Viel häufiger kommt es vor, dass Radler auf dem Gehweg entgegen der Einbahnstraße fahren und sich so an der Einmündung Am Auerborn und insbesondere an den Grundstückszufahrten gefährden. Eine kurzfristige Aufwertung der Frankenfurt im Hinblick auf das Sicherheitsempfinden der Radfahrenden wäre aufgrund der geringen Straßenraumbreite lediglich durch den Wegfall einiger Stellplätze am nördlichen Fahrbahnrand im Kurvenbereich zwischen Am Auerborn und der Feuerwehr möglich. Hier wäre jedoch die Akzeptanz der Anwohner zu einer solchen Maßnahme zu hinterfragen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. November 2012OFOF 574/6Fahrradverbindungen von Schwanheim in die InnenstadtOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 27. November 2012VV 560Fahrradverbindungen von Schwanheim in die InnenstadtAnfrage
  3. 18. Februar 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 Wochen
    STST 285Fahrradverbindungen von Schwanheim in die Innenstadt
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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