Klimapläne für städtische Gebäude im Ortsbezirk 10
Zusammenfassung
Der Magistrat plant Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität in Frankfurt am Main bis 2035, mit dem Ziel, die Stadtverwaltung bereits bis 2030 klimaneutral zu machen. Ein Klimaschutzplan wird erstellt, der alle relevanten Sektoren berücksichtigt und konkrete Verantwortlichkeiten festlegt. Die Finanzierung erfolgt durch öffentliche Fördermittel und die energetische Sanierung städtischer Gebäude wird priorisiert.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenStellungnahme des Magistrats
Der Schutz des Klimas und die Anpassung an den Klimawandel gehören zu den größten Herausforderungen der Stadt. Mit der im Jahr 2019 beschlossenen Klimaallianz verpflichtet sich der Magistrat, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 1650 vom 12.05.22 setzt sich die Stadt Frankfurt am Main das Ziel, bis 2035 auf ihrem Gebiet klimaneutral zu werden. Darüber hinaus verfolgt die Stadt die Absicht, die Klimaneutralität bei der Stadtverwaltung bereits bis 2030 zu erreichen.
Im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses § 1650 hat der Magistrat den Auftrag, einen Klimaschutzplan mit klarem Zielpfad vorzulegen. Die Reduktionsziele und Zwischenziele sollen sich an den verbleibenden Treibhausgasrestmengen orientieren, die in Frankfurt maximal emittiert werden dürfen, um den eigenen Beitrag zur Einhaltung des internationalen Abkommens von Paris sicherstellen zu können. Der Plan soll Maßnahmen beinhalten, die alle relevanten Sektoren umfassen, damit die Ziele erreicht werden können. Außerdem sollen konkrete Verantwortlichkeiten für die Umsetzung der Maßnahmen festgelegt werden. Der Klimaschutzplan, der im zukünftigen Klimareferat des Dezernates für Klima, Umwelt und Frauen erstellt werden wird, wird die gesamte Stadt und damit auch das Gebiet des Ortsbezirks 10 berücksichtigen.
Zur Finanzierung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzplan, die unter anderem auch die energetische Sanierung der städtischen Gebäude sowie die Ausstattung der städtischen Gebäude mit Photovoltaik betreffen werden, müssen erhebliche finanzielle und personelle Mittel aufgewendet werden. Das Amt für Bau und Immobilien hat bereits ein Konzept erarbeitet, wie die städtischen Liegenschaften bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden könnten. Dazu ist die energetische Sanierung eines Großteils der städtischen Gebäude erforderlich. Das Konzept wird im Rahmen der Erstellung des Klimaschutzplans berücksichtigt werden.
Der Magistrat wird alle Möglichkeiten nutzen, um öffentliche Fördermittel aus EU-, Bundes-, Landes oder sonstigen Programmen abzurufen, um die Maßnahmen aus dem Klimaschutzplan umzusetzen. In dem Zusammenhang begrüßt der Magistrat, dass die Stadt Frankfurt bei der "EU City-Mission - 100 Klimaneutrale und smarte Städte bis 2030" ausgewählt wurde. Den in diesem Wettbewerb erfolgreichen Kommunen wurden verbesserte Erfolgschancen bei der Bewerbung um europäische Fördermittel in Aussicht gestellt. Darüber hinaus prüft der Magistrat derzeit die Einrichtung eines öffentlichen Spendenportals.
Zur Reduzierung der Treibhausgase setzt der Magistrat auf die Ausweitung seiner Informations- und Beratungsangebote. Aktuell liegt der Fokus auf der Schaffung von neuen Stellen für den Energiepunkt, um kurzfristig die Kapazitäten zu erhöhen und damit der sehr hohen Nachfrage und Dringlichkeit aufgrund der Energiekrise gerecht zu werden. Zudem steht der Magistrat im Austausch mit anderen Städten und Energieagenturen, um zu klären, inwiefern neue Beratungsformate kurzfristig entwickelt beziehungsweise übernommen werden können.
Seit dem 6. September 2022 versucht der Magistrat die Bürger:innen mit einer Plakataktion zum Sparen von Heizenergie anzuregen, denn Heizen ist der größte Energieverbraucher und CO2-Verursacher in privaten Haushalten. Die Plakatkampagne "Frankfurt spart Heizenergie" schließt sich an die Online-Energiesparkampagne des Dezernates für Klima, Umwelt und Frauen an mit 12 Tipps zum Energiesparen (https://klimaschutz-frankfurt.de/klimadezernentin-gibt-tipps-zum-energiesparen/ ) an. Auch das nächste Frankfurter Klimasparbuch wird Energiesparen als Schwerpunkt haben. Es erscheint im Herbst 2022 (https://frankfurt.de/klimasparbuch).
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. April 2022OFOF 310/10Klimapläne für städtische Gebäude im Ortsbezirk 10Ortsbeiratsantrag · FDP
- 3. Mai 2022OMOM 2055Klimapläne für städtische Gebäude im Ortsbezirk 10Direktanregung
- 30. September 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 2298Klimapläne für städtische Gebäude im Ortsbezirk 10Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab