Überschwemmung des Dorfwiesenwegs
Zusammenfassung
Der Magistrat hat eine Neuprofilierung der Entwässerungsrinne und der Fahrbahn am Dorfwiesenweg abgelehnt, da dies nicht die Ursache der Überschwemmungen beheben würde. Stattdessen wird die Starkregenvorsorge als Gemeinschaftsaufgabe betrachtet, für die organisatorische und personelle Voraussetzungen geschaffen werden.
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Thema Fahrradfahren verfolgenStellungnahme des Magistrats
Eine Vermessung des Areals sowie die darauf aufbauende Analyse einer möglichen baulichen Lösung hat gezeigt, dass eine Neuprofilierung der Entwässerungsrinne beziehungsweise der Fahrbahn zur einer Straßenabsenkung von bis zu 47 Zentimetern im Bereich des Werner-von-Ursel-Platzes führen würde. Damit ginge ein massiver Eingriff ins Umfeld, in den Untergrund sowie in den Trassenbestand einher. Eine Fahrbahnabsenkung würde aber die Ursache des ankommenden Wassers nicht allein beheben können und an weiteren Stellen Überflutungsbereiche schaffen. Von einer weitergehenden Planung dahingehend sieht der Magistrat daher ab.
Generell möchte der Magistrat auch darauf hinweisen, dass er die Starkregenvorsorge als Gemeinschaftsaufgabe betrachtet, zu der private Dritte sowie städtische Ämter und Betriebe ihren Beitrag leisten müssen. Der Magistrat arbeitet daher in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe an dem Thema. Um städtische Maßnahmen auf Grundlage der Starkregengefahrenkarten zu identifizieren, sie in der Folge in konkrete Konzepte umzuwandeln und entsprechende Planungen zu erstellen, bedarf es erheblicher personeller und finanzieller Ressourcen. Isolierte Betrachtungen bergen - wie auch für diesen Fall erläutert - die Gefahr, ein Problem an einer Stelle zu lösen und es an anderer Stelle zu verschärfen. Eine ganzheitliche Betrachtung - beispielsweise von Projektgebieten - ist also notwendig. Um dies leisten zu können, werden derzeit die organisatorischen und personellen Voraussetzungen geschaffen.
Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeirat können Beobachtungen zu Starkregenereignissen - idealerweise mit Bildmaterial - auch an folgende E-Mail-Adresse melden: starkregen.amt66@stadt-frankfurt.de.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Oktober 2021OFOF 99/8Überschwemmung des DorfwiesenwegsOrtsbeiratsantrag · SPD
- 20. Januar 2022OMOM 1467Überschwemmung des DorfwiesenwegsDirektanregung
- 25. April 2022STST 1033Überschwemmung des DorfwiesenwegsStellungnahme
- 24. Oktober 2022STST 2506Überschwemmung des DorfwiesenwegsStellungnahme
- 26. Mai 2023STST 1124Überschwemmung des DorfwiesenwegsStellungnahme
- 8. Januar 2024STST 78Überschwemmung des DorfwiesenwegsStellungnahme
- 26. August 2024STST 1570Überschwemmung des DorfwiesenwegsStellungnahme
- 14. April 2025STST 603Überschwemmung des DorfwiesenwegsStellungnahme
- 10. November 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 212 WochenSTST 1859Überschwemmung des DorfwiesenwegsStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab