Barrierefrei - Besser für alle! hier: Barriere Konstablerwache
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Stellungnahme des Magistrats vom 14.08.2017, ST 1433
Betreff: Barrierefrei - Besser für alle! hier: Barriere Konstablerwache Die Umgestaltung der Konstablerwache ist gemäß Beschluss der Stadtv.-Vers. § 5993 vom 11.05.2000 zum Vortrag des Magistrats M 22 vom 18.02.2000 eine Maßnahme aus dem Investitionsprogramm "Schöneres Frankfurt". Mit Beschluss der Stadtv.-Vers. § 9523 vom 24.02.2011 zum Vortrag des Magistrats M 19 vom 14.01.2011 "Programm Schöneres Frankfurt - Maßnahmen bis 2014" wurde eine Liste von 50 Projekten beschlossen, welche mit Priorität realisiert werden sollen. Die Umgestaltung der Konstablerwache ist nicht Bestandteil dieser Prioritätenliste. Somit bestehen von Seiten des Stadtplanungsamtes zurzeit für einen Umbau der Platzfläche keine Pläne. Es sind keine Planungsmittel in den Haushalt eingestellt bzw. ist dies entsprechend nicht vorgesehen. Gemäß Beschluss der Stadtv.-Vers. § 6130 vom 16.07.2015 zum Vortrag des Magistrats M 153 vom 12.09.2014 soll im Rahmen des Innenstadtkonzepts als eine der vorrangig anzugehenden Maßnahmen an der Konstablerwache an deren östlichen Rand ein leichtes, transparentes Gebäude entstehen, welches die Platz-fläche besser fasst und die Treppenanlagen zur B-Ebene, technische Infrastruktur und gastronomische Nutzungen aufnimmt. Das Abtragen des Podestes würde die Barrierefreiheit der Konstablerwache zweifelsfrei erhöhen und gerade am nördlichen Platzrand für eine selbstverständliche und großzügige Fortführung der Zeil sorgen können. Technisch ist dies grundsätzlich möglich - jedoch würde aufgrund der Höhenlage der U- und S-Bahn-Station und des zugehörigen Gleichrichterwerks unterhalb der Platzfläche in weiten Teilen kein ausreichender Wurzelraum für Bäume mehr zur Verfügung stehen. Es bedarf somit der Abwägung, in welchem Umfang auf Bäume auf der Fläche verzichtet werden soll bzw. welche alternativen Möglichkeiten zur Begrünung der Platzfläche bestehen. Hierzu bedarf es einer detaillierten Planung. Die Verwendung von zusätzlichen Schattenspendern - wie Sonnenschirmen oder -segeln - in der bestehenden Situation steht im Konflikt zur flexiblen Nutzbarkeit der Platzfläche und würde die Bespielbarkeit - auch z. B. für den Erzeugermarkt und für Veranstaltungen - stark einschränken. Den Bedürfnissen von mobilitätseingeschränkten Menschen an eine barrierefreie Oberfläche könnte kurzfristig durch den Austausch des vorhandenen Kleinpflasters auf den Rampen entsprochen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine Prognose der zu erwartenden Kosten für einen Gesamtumbau der Konstablerwache aufgrund der Komplexität einer solchen Baumaßnahme und der noch nicht überschaubaren Abhängigkeiten zur U- und S-Bahn-Station möglich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Mai 2017OFOF 302/1Barrierefrei - Besser für alle! hier: Barriere KonstablerwacheOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 23. Mai 2017OMOM 1708Barrierefrei - Besser für alle! hier: Barriere KonstablerwacheDirektanregung
- 14. August 2017Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 1433Barrierefrei - Besser für alle! hier: Barriere KonstablerwacheStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab