Neugestaltung des Kreuzungsbereichs Heddernheimer Landstraße / Kaltmühlstraße / Titusstraße
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Zusammenfassung
Die Anregung betrifft die Neugestaltung der Kreuzung Heddernheimer Landstraße / Kaltmühlstraße / Titusstraße. Dabei wird eine umfassende Prüfung der Verkehrssituation sowie mögliche bauliche Maßnahmen, wie einen Kreisverkehr, gefordert.
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Antwort steht aus
Der Magistrat muss bis zum 10.12.2026 antworten. Noch 54 Tage.Warum?
Titusstraße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 17.09.2026.
- Maßnahmen gegen überhöhte Geschwindigkeit in der Habelstraße17.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Sicherung der Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Titusstraße/Tiberiusstraße13.06.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Mehr Abstellplätze für Zweiräder22.01.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Der Magistrat wird gebeten, die Verkehrssituation im Bereich der Kreuzung Heddernheimer Landstraße / Kaltmühlstraße / Titusstraße erneut umfassend zu prüfen und Möglichkeiten für eine übersichtlichere und verkehrssicherere Gestaltung des Kreuzungsbereichs zu erarbeiten.
Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob die Einrichtung eines Kreisverkehrs beziehungsweise Minikreisverkehrs, vergleichbar mit der Lösung im alten Ortskern von Ginnheim vor der Alten Bethlehemkirche, baulich und verkehrlich möglich und gegenüber einer Umgestaltung der bestehenden Kreuzung vorzugswürdig ist.
Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt werden:
- Verkehrssicherheit und Querungsmöglichkeiten:
Es ist zu prüfen, wie insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger sichere und übersichtliche Querungsmöglichkeiten geschaffen beziehungsweise verbessert werden können. Hierbei sind auch Fußgängerüberwege oder andere geeignete Querungshilfen zu untersuchen.
- Kreuzungsgeometrie und Verkehrsführung:
Es ist zu untersuchen, ob durch einen Kreisverkehr oder eine alternative Neuordnung des Kreuzungsraums die Verkehrsführung übersichtlicher gestaltet und zugleich ausreichend Bewegungsraum für größere Fahrzeuge, insbesondere Rettungs- und Einsatzfahrzeuge, gewährleistet werden kann.
- Einsehbarkeit des Kreuzungsbereichs:
Die bestehenden Sichtbeziehungen sind zu überprüfen. Dabei soll insbesondere untersucht werden, ob die heutige Gestaltung der Querungsinsel einschließlich des dort vorhandenen Baumes die Übersichtlichkeit beeinträchtigt und welche baulichen Veränderungen gegebenenfalls sinnvoll wären.
- Fuß- und Radverkehr sowie Abstellmöglichkeiten:
Es ist zu prüfen, wie der Fuß- und Radverkehr bei einer Neugestaltung berücksichtigt und ob zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen werden können, ohne Sichtbeziehungen oder Verkehrswege einzuschränken.
- Gestaltung des Straßenraums:
Weiterhin soll dargestellt werden, welche zusätzlichen Möglichkeiten sich durch eine Neuordnung des Kreuzungsbereichs hinsichtlich Begrünung, Entsiegelung und Aufenthaltsqualität ergeben.
Begründung
Die Verkehrssituation an der Kreuzung Heddernheimer Landstraße / Kaltmühlstraße / Titusstraße wird seit längerer Zeit sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch im Ortsbeirat thematisiert. Trotz bereits erfolgter Beratungen und Begehungen besteht weiterhin Bedarf, die gegenwärtige Verkehrsführung und Gestaltung des Kreuzungsbereichs zu überprüfen.
Insbesondere die Übersichtlichkeit des Kreuzungsbereichs, die Querungsmöglichkeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie die Bewegungsmöglichkeiten größerer Fahrzeuge werden wiederholt als problematisch wahrgenommen. Da der Kreuzungsbereich zugleich Bestandteil eines Schulweges ist, kommt einer sicheren und übersichtlichen Querungsmöglichkeit für Kinder eine besondere Bedeutung zu. Durch zusätzliche Verkehrsbelastungen infolge von Baustellen und Umleitungsverkehren sind die bestehenden Probleme zuletzt nochmals stärker in den Vordergrund gerückt.
Ein Kreisverkehr beziehungsweise Minikreisverkehr könnte grundsätzlich die Möglichkeit bieten, die Verkehrsführung neu zu ordnen, Geschwindigkeiten zu reduzieren und den Kreuzungsbereich übersichtlicher zu gestalten. Ob ein Kreisverkehr an dieser Stelle tatsächlich die geeignetste Lösung darstellt oder eine andere Umgestaltung der bestehenden Kreuzung größere Vorteile bietet, sollte durch die zuständigen Fachämter geprüft werden.
Fehlende Haushaltsmittel sollten einer fachlichen Prüfung und langfristigen Planung nicht entgegenstehen. Gerade bei Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sollte zunächst die sinnvollste Lösung ermittelt werden, damit hierfür künftig gezielt Mittel eingeplant werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. September 2026OFOF 73/8Neugestaltung des Kreuzungsbereichs Heddernheimer Landstraße / Kaltmühlstraße / TitusstraßeOrtsbeiratsantrag · BFF-FREIE WAHLER
- 17. September 2026Sie sind hierOMOM 744Neugestaltung des Kreuzungsbereichs Heddernheimer Landstraße / Kaltmühlstraße / TitusstraßeDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats