Verwertung herrenloser Fahrräder
Zusammenfassung
Die Anregung fordert den Magistrat auf, ein Konzept zur systematischen Erfassung und Verwertung von Schrott- und herrenlosen Fahrrädern im öffentlichen Raum zu entwickeln. Ziel ist es, diese Fahrräder einer sozialen oder gemeinnützigen Nutzung zuzuführen und dabei Ressourcen zu schonen und soziale Verantwortung zu fördern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Antwort steht aus
Der Magistrat muss bis zum 15.12.2026 antworten. Noch 60 Tage.Warum?
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Fahrradfahren verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, ein Konzept zu entwickeln, wie aus dem öffentlichen Raum im Ortsbezirk entfernte Schrott- und herrenlose Fahrräder künftig systematisch erfasst, verwertet und - soweit technisch und rechtlich möglich - einer sozialen, gemeinnützigen oder inklusiven Nutzung zugeführt werden können.
Dabei soll insbesondere geprüft werden,
- wie viele Fahrräder jährlich aus dem öffentlichen Raum entfernt werden und wie mit diesen derzeit verfahren wird;
- welcher Anteil der entfernten Fahrräder beziehungsweise Fahrradkomponenten grundsätzlich für eine Wiederverwendung geeignet ist;
- ob geeignete Fahrräder und verwertbare Komponenten sozialen Fahrradwerkstätten, Jugend- und Bildungsprojekten, Inklusionsprojekten oder gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden können;
- ob hierfür ein Frankfurter Pilotprojekt nach dem Prinzip "Aus Schrott wird sozialer Mehrwert" entwickelt werden kann;
- welche Frankfurter Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Sozialwesen und Zivilgesellschaft hierfür als Kooperationspartner in Betracht kommen.
Begründung
Schrott- und herrenlose Fahrräder gehören mittlerweile vielerorts zum sichtbaren Erscheinungsbild des öffentlichen Raums. Sie beeinträchtigen das Stadtbild, blockieren Fahrradabstellmöglichkeiten und verursachen Aufwand bei der Entfernung und Entsorgung.
Gleichzeitig enthalten viele dieser Fahrräder noch verwertbare Komponenten. Räder, Naben, Bremsen, Sättel, Gepäckträger, Kurbeln oder andere Bauteile können - abhängig von ihrem Zustand - möglicherweise einer weiteren Nutzung zugeführt werden.
Hier liegt eine Chance für Frankfurt: Aus einem Problem der Sauberkeit und Ordnung könnte ein konkreter sozialer und ökologischer Mehrwert entstehen. Geeignete Fahrräder und Fahrradteile könnten beispielsweise in sozialen Fahrradwerkstätten, Jugendprojekten, Bildungsangeboten oder inklusiven Beschäftigungsprojekten eingesetzt werden. Dadurch könnten Ressourcen geschont, handwerkliche Fähigkeiten vermittelt und gleichzeitig Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammengebracht werden.
Auch innovative Ansätze zur Wiederverwendung und Weiterverarbeitung von Fahrradkomponenten sollten geprüft werden. Dabei können insbesondere wissenschaftliche und technologische Kompetenzen von Frankfurter Einrichtungen und Forschungspartnern einbezogen werden. Ein solcher Ansatz würde die Themen Sauberkeit, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Innovation und soziale Verantwortung miteinander verbinden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. September 2026 richtete Ortsbeirat 4 diese Direktanregung an den Magistrat.