Grundschule Riedberg mit sicherer Fernwärme
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, die Heizungsanlage der Grundschule Riedberg von einer brandgefährdeten Pellet-Heizung auf Fernwärmeversorgung umzurüsten. Dies soll die Sicherheit erhöhen und die Gefahren durch die Anlieferung von Holzpellets reduzieren.
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Der Magistrat wird gebeten, die Heizungsanlage der Grundschule Riedberg von einer brandgefährdeten Pellet-Heizung auf Fernwärmeversorgung umzurüsten.
Begründung
Die Grundschule Riedberg wird - anders als der Großteil des Stadtteils - bislang nicht per Fernwärme beheizt, sondern durch die Verfeuerung von Holzpellets. Diese müssen regelmäßig mit großen Lkws mit teils längerem Anfahrtsweg angeliefert werden, was zu Gefährdungen auf dem Fußweg Zur Kalbacher Höhe führt. Am 12.08.2020 gab es einen Schwelbrand im Pelletlager der Schule, der glücklicherweise schnell gelöscht werden konnte und nicht zu verletzten Personen führte, der aber ein zusätzliches Risiko für die Schule deutlich macht, welches sich vermeiden lässt. In der Vorlage B 273 berichtet die Stadt über die zahlreichen Bemühungen, den Grad der Fernwärmenutzung weiter zu erhöhen - die Umrüstung der Grundschule kann hier einen Beitrag leisten. Fernwärmeleitungen müssten in unmittelbarer Nähe zum Anschluss der zahlreichen anderen per Fernwärme beheizten Gebäude vorhanden sein, sodass ein Anschluss mit vergleichsweise geringen Kosten möglich wäre.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Juni 2020BB 273Ausbau des FernwärmenetzesMagistratsbericht
- 17. August 2020OFOF 610/12Grundschule Riedberg mit sicherer FernwärmeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 28. August 2020Sie sind hierOMOM 6447Grundschule Riedberg mit sicherer FernwärmeDirektanregung
- 27. November 2020Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 2052Grundschule Riedberg mit sicherer FernwärmeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats