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Ein Haus für Sinti und Roma - Schutz, Begegnung und Unterstützung sicherstellen

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 1
21 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gebeten, ein Haus für Sinti und Roma in Frankfurt am Main zu errichten, um Schutz, Begegnung und Unterstützung für diese Gemeinschaft zu gewährleisten. Dies ist notwendig, um die soziale und kulturelle Integrität der Sinti und Roma zu wahren und um obdachlosen Familien eine sichere Unterkunft zu bieten.

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Anregung

Der Magistrat wird gebeten,

  1. die Errichtung eines Hauses für Sinti und Roma in Frankfurt am Main zu ermöglichen, das als Schutz- und Begegnungsraum dient und auch die Bedürfnisse der Sinti- und Roma-Familien berücksichtigt;
  2. im Rahmen der Planung sicherzustellen, dass in diesem Haus

a) Familien zusammenbleiben können, um die soziale und kulturelle Integrität der Gemeinschaft zu wahren;

b) Räume für Begegnung, Unterstützung und kulturelle Aktivitäten geschaffen werden;

c) Beratungsangebote und soziale Hilfen zugänglich sind, die auf die spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse der Sinti und Roma eingehen;

  1. kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, um obdachlose Sinti- und Roma-Familien vorübergehend in städtischen Einrichtungen unterzubringen, ohne diese nach Geschlechtern zu trennen, sodass die Familien zusammenbleiben und sich geschützt und sicher fühlen können.

Begründung

Sinti und Roma sind eine bedeutende Minderheit, deren Geschichte und Kultur ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft ist. Leider erleben viele Sinti und Roma bis heute Diskriminierung und soziale Ausgrenzung. Besonders akut ist derzeit die Situation obdachloser Familien, die gezwungen sind, auf der Straße zu schlafen, weil sie sich in den städtischen Unterkünften durch die Trennung nach Geschlechtern nicht ausreichend geschützt fühlen. Ein Haus für Sinti und Roma wäre nicht nur eine sichere Unterkunft für diese Familien, sondern würde zugleich als Zentrum für Begegnung, Bildung und kulturelle Identität dienen. Ein Ort, an dem Traditionen gepflegt und Unterstützung geleistet werden kann, während gleichzeitig der Austausch mit der Stadtgesellschaft gefördert wird. Ein solches Zentrum käme nicht nur den Sinti und Roma zugute, sondern würde auch die Vielfalt und Offenheit Frankfurts unterstreichen. Der Magistrat würde mit diesem Projekt ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander setzen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Dezember 2024OFOF 1508/1Ein Haus für Sinti und Roma - Schutz, Begegnung und Unterstützung sicherstellenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 21. Januar 2025Sie sind hier
    OMOM 6364Ein Haus für Sinti und Roma - Schutz, Begegnung und Unterstützung sicherstellen
    Direktanregung
  3. 5. Mai 2025Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 716Ein Haus für Sinti und Roma - Schutz, Begegnung und Unterstützung sicherstellenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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