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Sindlingen: Barrierefreiheit an Bushaltestellen verbessern

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 6
2 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Anregung zielt darauf ab, die Barrierefreiheit an bestimmten Bushaltestellen in Sindlingen zu verbessern, um den Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen zu erleichtern. Der Magistrat wird gebeten, die Möglichkeit einer Nachrüstung mit geeigneten Lösungen zu prüfen und notwendige Maßnahmen zu ergreifen.

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Thema Fußverkehr verfolgen

Anregung

An einigen Bushaltestellen in Sindlingen sind bereits Busborde und taktile Bodenindikatoren vorhanden, die den Ein- und Ausstieg erleichtern und blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung ermöglichen. An einzelnen Haltestellen fehlen diese jedoch noch. Dies betrifft die Haltestellen "Pfingstbornstraße", "Westenbergerstraße", "Sindlingen Friedhof" und "Industriepark Höchst Tor West".

Haltestellen ohne geeignete Busborde und taktile Bodenindikatoren stellen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, Rollstuhlnutzer*innen, Menschen mit Rollatoren, blinde und sehbehinderte Menschen und Personen mit Kinderwagen ein erhebliches Hindernis dar. Ein erhöhter Bordstein bzw. ein geeignetes Busbord erleichtert den Zugang zum Bus deutlich, taktile Bodenindikatoren verbessern die Orientierung für blinde und sehbehinderte Menschen und tragen damit zu einer besseren Nutzbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs bei.

Dies vorausgeschickt wird der Magistrat gebeten, die genannten Bushaltestellen in Sindlingen auf ihre Barrierefreiheit und die Möglichkeit einer Nachrüstung mit Busborden und taktilen Bodenindikatoren zu prüfen und die hierfür notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

Dabei soll geprüft werden,

- ob an den Haltestellen "Pfingstbornstraße", "Westenbergerstraße", "Sindlingen Friedhof" und "Industriepark Höchst Tor West" Busborde, taktile Bodenindikatoren oder vergleichbare barrierearme Lösungen nachgerüstet werden können;

- ob die Maßnahmen in bestehende oder geplante Ausbau- und Sanierungsprogramme für barrierefreie Haltestellen aufgenommen werden können;

- zu welchem Zeitpunkt eine Umsetzung erfolgen kann.

Begründung

Eine barrierearme Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ist ein wichtiger Bestandteil gleichberechtigter Mobilität im Stadtteil. Viele Fahrgäste sind darauf angewiesen, Busse sicher, möglichst ohne größere Höhenunterschiede und mit guter Orientierung erreichen zu können.

Vor allem mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, Rollstuhlnutzer*innen, Menschen mit Rollatoren, blinde und sehbehinderte Menschen und Personen mit Kinderwagen haben an Haltestellen ohne geeignete Busborde und taktile Bodenindikatoren Schwierigkeiten beim Ein- und Ausstieg und bei der Orientierung. Durch eine Nachrüstung der genannten Bushaltestellen könnte die Nutzbarkeit des ÖPNV in Sindlingen deutlich verbessert und ein weiterer Beitrag zur Barrierefreiheit im Stadtteil geleistet werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. Juli 2026OFOF 81/6Sindlingen: Barrierefreiheit an Bushaltestellen verbessernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 11. August 2026Sie sind hier
    OMOM 323Sindlingen: Barrierefreiheit an Bushaltestellen verbessern
    Direktanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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