Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindern
Zusammenfassung
Die Anregung an den Magistrat erörtert Maßnahmen zur Verhinderung des Nächtigens auf dem Brückenspielplatz, einschließlich einer verstärkten Bestreifung und baulicher Veränderungen. Zudem wird auf die Notwendigkeit von Übernachtungsangeboten für Wohnsitzlose hingewiesen und ein Konzept zur Unterstützung dieser Gruppe gefordert.
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Antwort überfällig
Der Magistrat hätte bis zum 11.09.2026 antworten müssen. Seit 20 Tagen liegt nichts vor.Warum?
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Der Magistrat wird gebeten, auf eine verstärkte Bestreifung und bauliche Maßnahmen im Zuge der Umgestaltung des Brückenspielplatzes hinzuwirken, um zu verhindern, dass dieser zum Nächtigen genutzt wird. Gleichzeitig sollen Übernachtungsangebote für Wohnsitzlose gemacht werden.
Begründung
Bereits letztes Jahr "zog" eine wohnsitzlose Frau mit all ihren Habseligkeiten in ein Spielhäuschen des Brückenspielplatzes ein. Das Grünflächenamt sperrte das Spielhaus daher "vorübergehend aus hygienischen Gründen" mit einem Stabmattenzaun ab, "um somit ein sicheres Spielen für die Kinder zu ermöglichen." Am 5. April 2026 alarmierten Eltern die Polizei, weil dieses Mal ein Mann in einem Spielhäuschen nächtigte und dieses dann mit einer schmutzigen Matratze versehen, vermüllt und unhygienisch hinterließ. Weiterhin wurde dort Alkohol konsumiert. Es wurde deswegen auch wieder ein Spielhäuschen abgesperrt. Es ist absehbar, dass sich dies in der warmen Jahreszeit des Öfteren wiederholen wird. Dies führt dazu, dass der Spielplatz in seiner Nutzung regelmäßig eingeschränkt ist und dass Gefahren für Kinder entstehen. Wohnsitzlose benötigen sichere und angemessene Schlafplätze. Spielgeräte und -häuser auf Spielplätzen sind keine Lösung für fehlende Übernachtungsmöglichkeiten. Für den Frankfurter Süden ist ein Konzept für die Betreuung und Unterstützung von Wohnsitzlosen längst überfällig. Dieses sollte nicht nur Schlaf- und Aufenthaltsoptionen im Frankfurter Süden beinhalten, sondern auch den Bedarf für (aufsuchende) Sozialarbeit, Streetwork, Quartiersküchen und sonstige Hilfs- und Beratungsangebote mit umfassen. Bis zum Vorhandensein eines Konzepts und betreffender Maßnahmen sollte der Brückenspielplatz verstärkt durch die Ordnungsbehörden aufgesucht werden. Weiterhin sollte im Rahmen der anstehenden Umgestaltung des Brückenspielplatzes auch dafür Sorge getragen werden, dass Spielhäuschen und Ähnliches zwar Platz zum Spielen bieten, aber kein Übernachten ermöglichen, indem sie beispielsweise im Innenbereich mit fest installierten Tischen und Bänken in nur für Kinder angemessener Größe versehen werden, sodass Erwachsene dort schlichtweg keinen Platz mehr finden, um sich hinzulegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. April 2026OFOF 4/5Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindernOrtsbeiratsantrag · SPD
- 30. Mai 2026OFOF 35/5Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindernOrtsbeiratsantrag · SPD
- 19. Juni 2026Sie sind hierOMOM 245Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindernDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats