Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindern
Zusammenfassung
Der Antrag fordert Maßnahmen zur Verhinderung des Nächtigens auf dem Brückenspielplatz und stellt fest, dass die aktuelle Situation eine Gefährdung für Kinder darstellt. Zudem wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, angemessene Übernachtungsangebote für wohnsitzlose Personen bereitzustellen.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, auf eine verstärkte Bestreifung und bauliche Maßnahmen im Zuge der Umgestaltung des Brückenspielplatzes hinzuwirken, um zu verhindern, dass dieser zum Nächtigen genutzt wird; gleichzeitig sollen Übernachtungsangebote für Wohnsitzlose gemacht werden.
Begründung
Bereits letztes Jahr "zog" eine wohnsitzlose Frau mit all ihren Habseligkeiten in ein Spielhäuschen des Brückenspielplatzes. Das Grünflächenamt sperrte das Spielhaus daher "vorübergehend aus hygienischen Gründen" mit einem Stabmattenzaun ab, "um somit ein sicheres Spielen für die Kinder zu ermöglichen." Am 5. April 2026 alarmierten Eltern die Polizei, weil dieses Mal ein Mann in einem Spielhäuschen nächtigte und dieses dann mit einer schmutzigen Matratze versehen, vermüllt und unhygienisch hinterließ. Weiterhin wurde dort Alkohol konsumiert. Es wurde deswegen auch wieder ein Spielhäuschen abgesperrt. Es ist absehbar, dass sich dies in der warmen Jahreszeit des Öfteren wiederholen wird. Dies führt dazu, dass der Spielplatz in seiner Nutzung regelmäßig eingeschränkt ist und dass Gefahren für Kinder entstehen. Wohnsitzlose benötigen sichere und angemessene Schlafplätze. Spielgeräte und -häuser auf Spielplätzen sind keine Lösung für fehlende Übernachtungsmöglichkeiten. Für den Frankfurter Süden ist ein Konzept für die Betreuung und Unterstützung von Wohnsitzlosen längst überfällig. Dieses sollte nicht nur Schlaf- und Aufenthaltsoptionen im Frankfurter Süden beinhalten, sondern auch den Bedarf für (aufsuchende) Sozialarbeit, Streetwork, Quartiersküchen und sonstige Hilfs- und Beratungsangebote mit umfassen. Bis zum Vorhandenensein eines Konzepts und betreffender Maßnahmen sollte der Brückenspielplatz verstärkt durch die Ordnungsbehörden aufgesucht werden. Weiterhin sollte im Rahmen der anstehenden Umgestaltung des Brückenspielplatzes auch Sorge getragen werden, dass Spielhäuschen und ähnliches zwar Platz zum Spielen bieten, aber kein Übernachten ermöglichen, indem sie beispielsweise im Innenbereich mit fest installierten Tischen und Bänken in nur für Kinder angemessener Größe versehen werden, so dass Erwachsene dort schlichtweg keinen Platz mehr finden, um sich hinzulegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. April 2026OFOF 4/5Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindernOrtsbeiratsantrag · SPD
- 30. Mai 2026Sie sind hierOFOF 35/5Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindernOrtsbeiratsantrag · SPD
- 19. Juni 2026OMOM 245Das Nächtigen auf dem Brückenspielplatz verhindernDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, Linke, FDP und BFF gegen AfD (= Ablehnung)