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Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Westen verbessern

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 6
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gebeten, die Impfkampagne im Frankfurter Westen zu intensivieren, um die Impfquote zu erhöhen und die Coronapandemie zu bekämpfen. Es sollen mobile Impfteams eingesetzt, Sonderaktionen stärker berücksichtigt und ein langfristiges Impfzentrum geprüft werden. Ziel ist es, den Menschen vor Ort einfache und mehrsprachige Informationsmaterialien zur Verfügung zu stellen.

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Anregung

Der Magistrat wird gebeten, die Impfkampagne in den westlichen Stadtteilen deutlich zu intensivieren und in Ergänzung zu den bestehenden Impfangeboten folgenden Maßnahmen umzusetzen: 1. mobile Impfteams einzusetzen, insbesondere für Menschen in den (dichtbesiedelten) Wohnsiedlungen (bspw. auch in Zusammenarbeit mit Quartiersmanagement, Beiräten, Vereinen und Institutionen vor Ort); 2. die westlichen Stadtteile stärker bei (niedrigschwelligen) Sonderaktionen zu berücksichtigen (bspw. den Impfexpress); 3. die Einrichtung eines (längerfristigen) Impfzentrums im Frankfurter Westen zu prüfen (bspw. in der Jahrhunderthalle, in leer stehenden Ladenlokalen oder in Saalbauten); 4. Informationsmaterial niedrigschwellig und mehrsprachig zur Verfügung zu stellen.

Begründung

Unbestritten ist die Impfung ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Coronapandemie. Es ist also nach wie vor wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen - das betrifft die Erst- und Zweitimpfungen ebenso wie die sog. Boosterimpfung. Wichtig ist dabei, es den Menschen möglichst einfach zu machen, sich zu informieren und sich impfen zu lassen. Entsprechend muss die Stadt Frankfurt im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles unternehmen, um den Menschen schnelle und unkomplizierte Impfangebote zu machen und Informationsmaterial einfach und verständlich zur Verfügung zu stellen. In Frankfurt kann man sich derzeit im Impfzentrum an der Messe, bei Sonderimpfaktionen im gesamten Stadtgebiet und natürlich bei Haus- und Betriebsärzten impfen lassen. Doch nicht alle Menschen sind mobil und gerade in den westlichen Stadtteilen ist nicht nur die Anbindung zur Messe bzw. innerhalb Frankfurts nur eingeschränkt gegeben, auch die Versorgung mit Hausärzten ist teils unzureichend (insbesondere in den Wohnsiedlungen). Auch können die Hausärzte gar nicht alle Menschen erreichen, und die Berücksichtigung der westlichen Stadtteile bei Sonderimpfaktionen ist noch ausbaufähig - so gab es für den Impfexpress einen Halt in den westlichen Stadtteilen. Für Impfangebote sollte ein "Konzept der kurzen Wege" gelten. Impfangebote und Informationen müssen zu den Menschen und nicht nur in die Stadtteile, in denen es eine gute Anbindung und/oder eine ausreichende Versorgung durch Arztpraxen und einen guten Zugang zu Informationen gibt. Da leider nicht davon auszugehen ist, dass die Anbindung im Frankfurter Westen kurzfristig ausreichend verbessert bzw. ausgebaut wird, sollten zumindest die Impfangebote vor Ort, also in den westlichen Stadtteilen selbst, verbessert bzw. ausgebaut werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Januar 2022OFOF 352/6Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Westen verbessernOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 8. Februar 2022Sie sind hier
    OMOM 1566Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Westen verbessern
    Direktanregung
  3. 25. April 2022Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 1030Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Westen verbessernStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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