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Streunerkatzenhilfe unterstützen

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 6
8 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anregung an den Magistrat fordert Maßnahmen zur Unterstützung und Verbesserung der Lage freilebender und verwilderter Katzen im Ortsbezirk 6. Sie umfasst die Zusammenarbeit mit ExpertInnen und die Unterstützung einer Tierschutzorganisation bei der Unterbringung von Kastrationskandidaten.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Anregung

Der Magistrat wird gebeten, 1. umgehend zusammen mit ExpertInnen vor Ort Lösungen zu entwickeln, wie die Lage der wachsenden Anzahl streunender und unversorgter Katzen im Ortsbezirk 6 verbessert werden kann; 2. die TSV Streunerhilfe Frankfurter Katz e. V. bei der dringlichen Suche nach geeigneten Räumlichkeiten zur kurzfristigen Unterbringung von zur Kastration eingefangenen Streunerkatzen zu unterstützen.

Begründung

Im Frankfurter Stadtgebiet besteht weiterhin eine erhebliche Population freilebender und verwilderter Katzen, insbesondere in Kleingartenanlagen, Randgebieten und infrastrukturell geprägten Flächen. Trotz bestehender Maßnahmen nach der Katzenschutzverordnung bleibt die Versorgungslage angespannt. Schätzungen gehen von bis zu 18.000 unkastrierten Streunerkatzen aus. Trotz der Einführung der Katzenschutzverordnung im Oktober 2024 ist zu verzeichnen, dass bisher trotz immenser Anstrengungen nur in wenigen Gebieten die Populationen unter Kontrolle sind. Dies trifft auch auf den Ortsbezirk 6 zu, besonders auf die Stadtteile Zeilsheim, Sindlingen, Unterliederbach und Höchst. Das Tierheim Hattersheim steht seit den letzten Fundtierverhandlungen nicht mehr in dem Umfang wie bisher für Fundtiere, z. B. aus diesen Stadtteilen zur Verfügung. Das verschärft die Gesamtsituation erheblich und führt aktuell zu einer unzureichenden Versorgung freilebender Katzen. Die notwendigen Maßnahmen bedeuten nicht nur eine dringend gebotene Unterstützung der Streunerkatzen, sondern auch einen Mehrwert für den Naturschutz, insbesondere durch eine Reduktion und Unfruchtbarmachung der Streunerkatzen besserer Bedingungen für Vögel, Kleinsäuger und Reptilien sowie die Verhinderung der Durchmischung mit der einheimischen Wildkatze. Zudem auch im Sinne der Gefahrenabwehr und öffentlichen Gesundheit die Verminderung von Gesundheitsrisiken (Zoonosen). Vor diesem Hintergrund ist es dringend erforderlich, dass der Magistrat sich um das Problem kümmert und, zusammen mit ExpertInnen vor Ort, Lösungen erarbeitet.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Juni 2026Sie sind hier
    OMOM 127Streunerkatzenhilfe unterstützen
    Direktanregung
  2. 9. Juni 2026OFOF 62/6Streunerkatzenhilfe unterstützenOrtsbeiratsantrag · Linke
  3. 3. August 2026Antwort des Magistrats · nach 8 WochenSTST 1142Streunerkatzenhilfe unterstützenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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