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Bedarfsgerechte und ausreichende Klimageräte für die IGS 15

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 6
2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anregung fordert den Magistrat auf, Maßnahmen zum Hitzeschutz für die Containeranlagen der IGS 15 zu ergreifen und bedarfsgerechte Klimageräte aufzustellen. Zudem wird um Auskunft zu den Kosten für die temporär aufgestellten Klimageräte gebeten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort überfällig

Der Magistrat hätte bis zum 01.09.2026 antworten müssen. Seit 25 Tagen liegt nichts vor.Warum?

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Anregung

  1. Der Magistrat wird gebeten, zeitnah wirksame und ganzheitliche Maßnahmen zum Hitzeschutz für die Containeranlagen der IGS 15 zu ergreifen sowie unverzüglich bedarfsgerechte Klimageräte aufzustellen.
  2. Des Weiteren wird der Magistrat um Auskunft nach den Kosten für Auf- und Abbau sowie Betrieb der temporär aufgestellten Klimageräte gebeten.

Begründung

Im letzten Jahr (August bis Oktober 2025) wurden elf Klimageräte in den Räumen der IGS 15 aufgestellt, um die bekannte Hitzeproblematik in den Räumlichkeiten zu entschärfen. Da die Klimageräte jedoch nur im zweiten Obergeschoss des A-Baus aufgestellt wurden, konnte lediglich in diesen Räumen eine Verbesserung der Innentemperatur erreicht werden. Die Räume im A-Bau (Erdgeschoss, erstes Obergeschoss) und B-Bau (Erdgeschoss, erstes Geschoss, zweites Geschoss) wurden nicht gekühlt, sodass dort Innentemperaturen von bis zu 35 Grad Celsius gemessen wurden. Leider brachten die elf aufgestellten Geräte eine extreme Lärmbelästigung mit sich: Messungen vor Ort ergaben Werte von 60 dB. Da der Lärm der Klimageräte die Verständigung im Unterricht nahezu unmöglich machte, mussten die Geräte immer wieder ausgeschaltet oder es musste wiederum in andere Räumlichkeiten ausgewichen werden. In den nicht gekühlten Räumen der Schule musste weiterhin auf das zuvor entwickelte Hitzekonzept zurückgegriffen werden: Die Unterrichtsstunden wurden demnach bei Temperaturen ab 26 Grad Celsius von 45 auf 30 Minuten verkürzt und der Unterricht fand nur bis mittags um 12:15 Uhr statt. Jeden Tag Unterrichtsausfall und jeden Tag Hitze oder Lärmbelästigung ertragen zu müssen, ist einer zu viel. Aktuell wurde - bereits am 26.05.2026 - schon morgens vor Unterrichtsbeginn im Klassenraum eine Temperatur von 26 Grad Celsius gemessen. Sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für Lehrkräfte sind dies unzumutbare Lern- und Arbeitsbedingungen, zumal die Hitzezeiten im Frühjahr und Sommer mit den Prüfungszeiten in der neunten und zehnten Klasse zusammentreffen und diese sich auf ihre wichtigen Abschlussprüfungen in der Schule vorbereiten müssen. Ihnen war auch nicht damit geholfen, in den wenigen gekühlten Räumen unterrichtet zu werden, da sich auf Hitzekonzepte angepasste Unterrichtszeiten nicht wahllos variabel in verschiedenen Klassen und Räumen verändern lassen. Für die Schule braucht es eine einheitliche Lösung für alle Kinder mit entsprechender Ausstattung. Den betroffenen Jugendlichen, Familien und Lehrkräften hilft es nicht, wenn erst in 2029 (oder später) neue Gebäude für die IGS 15 mit einer angemessenen Wärmedämmung errichtet werden sollen. Fehlende Maßnahmen tragen daher direkt zur Bildungsungerechtigkeit im Frankfurter Westen bei. Auf die Problematik der Lärmbelästigung durch die Klimageräte und der unzureichenden Versorgung mit bedarfsgerechten Klimageräten wurde vonseiten der Schulkonferenz bereits frühzeitig am 13. Januar 2026 hingewiesen. Im Antwortschreiben von Stadträtin Sylvia Weber vom 28. April 2026 an die Schulkonferenz wurde das Argument angeführt, dass sich keine weiteren Investitionen und Maßnahmen für die Container der IGS 15 wegen des geplanten Neubaus lohnen würden. Dazu ist festzustellen, dass seit Mai 2025 die konkrete Planung für die Umsetzung des Neubaus stockt und es keine weiteren Informationen zum Stand der Planungen gegeben hat. Eine Stellungnahme auf die Anfrage des Ortsbeirats vom 05.05.2026 dazu steht aktuell noch aus. Des Weiteren möchte der Ortsbeirat um Auskunft nach den Kosten für den Auf- und Abbau und den Betrieb der zeitweise aufgestellten Klimageräte bitten, um zu prüfen, ob für ähnliche Beträge nachhaltigere und geräuschärmere Maßnahmen zur Kühlung der Containerräume getroffen werden könnten. Es besteht dringender Handlungsbedarf - die aktuelle Lern- und Arbeitssituation in den Containern der IGS 15 ist sowohl für die Klassen als auch für Lehrkräfte unzumutbar und behindert den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Juni 2026Sie sind hier
    OMOM 124Bedarfsgerechte und ausreichende Klimageräte für die IGS 15
    Direktanregung
  2. 9. Juni 2026OFOF 58/6Bedarfsgerechte und ausreichende Klimageräte für die IGS 15Ortsbeiratsantrag · Linke

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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