Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Jüdische Geschichte im Ortsbezirk 2 sichtbar machen: Partizipative Aufarbeitung und gestalterische Aufwertung der ehemaligen Synagogen in der Unterlindau 23…

Vollständigen Titel anzeigen

Jüdische Geschichte im Ortsbezirk 2 sichtbar machen: Partizipative Aufarbeitung und gestalterische Aufwertung der ehemaligen Synagogen in der Unterlindau 23 und der Schloßstraße 3 bis 5

Vorlagentyp: OIBOrtsbeirat 2
93 Wochen bis zur Antwort9 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

In dieser Initiative wird die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte im Ortsbezirk 2 und die gestalterische Aufwertung der ehemaligen Synagogen Unterlindau 23 und Schloßstraße 3 bis 5 vorgeschlagen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Würdigkeit der Gedenkorte zu verbessern, um der Geschichte angemessen Rechnung zu tragen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Unterlindau — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Neues zu Unterlindau per E-Mail

Initiative

Der Ortsbeirat stellt

- der Konfi-Gruppe der Evangelisch-reformierten Gemeinde Frankfurt sowie

- den Freunden Bockenheims und ihren Mitstreitern

jeweils bis zu 1.500 Euro, insgesamt also 3.000 Euro, aus seinem Budget zur Verfügung, um sie bei der Recherche sowie der Aufwertung der Gedenkorte für die ehemaligen Synagogen in der Unterlindau 23/Westend sowie der Schloßstraße/Bockenheim zu unterstützen.

Die Initiative wird neben dem Ortsbeirat 2 von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main sowie vom Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart der Goethe-Universität Frankfurt am Main unterstützt. Neben den o. g. Partnern soll der Magistrat, insbesondere das Dezernat für Kultur und Wissenschaft bzw. das Stadtarchiv, in das Projekt eingebunden werden.

Alle sich aus dem Projektverlauf ergebenden künftigen Schritte, die das Projekt betreffen, sind mit dem Ortsbeirat/den Initiatoren abzustimmen bzw. durch einen Beschluss des Ortsbeirates herbeizuführen.

Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen.

Begründung

Die ehemalige Synagoge Unterlindau 23/Westend war seit 1893 die erste Synagoge im westlichen Stadtgebiet Frankfurts (bis 1910 wenige Hundert Meter entfernt von ihr die sogenannte "Westend-Synagoge" erbaut und eingeweiht wurde). Die ehem. Synagoge Schloßstraße 3 bis 5 in Bockenheim (damals eigenständig) wurde 1874 eingeweiht. Die Synagogen wurden in der Reichspogromnacht 1938 geschändet und in Brand gesetzt. Rabbiner beider Gemeinden war zunächst Markus Horovitz* (1844 bis 1910), nach dessen Tod übernahm sein Sohn Jakob Horovitz* (1873-1939) die Gemeinden. Er wurde 1938 durch die Gestapo verhaftet, im KZ Buchenwald interniert und im selben Jahr nach Intervention des jüdischen Gemeindevorstands freigelassen. Später emigrierte er in die Niederlande, wo er wenig später an den Folgen der Haft starb. Heute erinnern Gedenktafeln an die ehemals religiösen Orte, welche in ihrer Sichtbarkeit, Gestaltung bzw. ihrem inhaltlichen Zugang allerdings nicht mehr den Standards einer würdigen bzw. angemessenen Erinnerungskultur entsprechen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Februar 2024OFOF 851/2Jüdische Geschichte im Ortsbezirk 2 sichtbar machen - Partizipative Aufarbeitung und gestalterische Aufwertung der ehemaligen Synagogen in der Unterlindau 23 und der Schloßstraße 3 bis 5 -Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP, LINKE.
  2. 11. März 2024Sie sind hier
    OIBOIB 304Jüdische Geschichte im Ortsbezirk 2 sichtbar machen: Partizipative Aufarbeitung und gestalterische Aufwertung der ehemaligen Synagogen in der Unterlindau 23 und der Schloßstraße 3 bis 5
    Budget-Initiative
  3. 21. Oktober 2024OFOF 997/2„Wider das Vergessen II“ - Die Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichsprogromnacht 1938 vor der Messehalle sichtbar und würdevoll gestaltenOrtsbeiratsantrag · CDU, FDP, Linke
  4. 4. November 2024OMOM 6038„Wider das Vergessen II“ - Die Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 vor der Messehalle sichtbar und würdevoll gestaltenDirektanregung
  5. 3. Februar 2025STST 179"Wider das Vergessen II" - Die Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 vor der Messehalle sichtbar und würdevoll gestaltenStellungnahme
  6. 17. Februar 2025STST 232Jüdische Geschichte im Ortsbezirk 2 sichtbar machen: Partizipative Aufarbeitung und gestalterische Aufwertung der ehemaligen Synagogen in der Unterlindau 23 und der Schloßstraße 3 bis 5Stellungnahme
  7. 31. Juli 2025OFOF 1201/2Gedenken an die Synagoge Bockenheim: Wo sie wirklich standOrtsbeiratsantrag · Linke
  8. 8. September 2025OMOM 7398Gedenken an die Synagoge Bockenheim: Wo sie wirklich standDirektanregung
  9. 5. Dezember 2025Antwort des Magistrats · nach 93 WochenSTST 2037Gedenken an die Synagoge Bockenheim: wo sie wirlich standStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OIBInitiative des Ortsbeirats mit Budgetbezug

Eine Initiative des Ortsbeirats, die Haushaltsmittel im Ortsbezirk betrifft. Wie eine reguläre Initiative wird sie direkt an den Magistrat gerichtet, bezieht sich aber auf die Verwendung von Geld im Stadtteil.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Initiative
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Magistrat führt aus oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen