Höchster Stadtpark - Denkmalschutz gegen Naturschutz?
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
gegen Naturschutz? Am Rande der Januar-Sitzung des Ortsbeirats 6 erfuhr der Ortsbeirat vom Grünflächenamt, dass die Insel im Weiher des Höchster Stadtparks aufgrund von Auflagen des Amtes für Denkmalschutz weitgehend gerodet wurde. In früheren Terminen wurde bereits mehrfach angesprochen, dass das Amt für Denkmalschutz die Rodung von Bäumen und Sträuchern forderte, um bestimmte "Sichtachsen", die bei der Planung des Parks vorgesehen gewesen seien, wieder herzustellen. Der Ortsbeirat 6 fragt hierzu den Magistrat:
- In welchem Umfang wurden im Höchster Stadtpark Bäume oder Sträucher entfernt, um Forderungen des Denkmalschutzes gerecht zu werden?
- Welche Möglichkeiten bestehen, um die Insel im Stadtparkweiher zukünftig wieder stärker bewachsen zu lassen? Begründung: Es erstaunt, dass Denkmalschutz und Naturschutz sich derart widersprechen sollen. Ein Park mit lebenden Bäumen und Sträuchern hat immer einen dynamischen Charakter, der bei einer gut gemachten Konzeption sicherlich einbezogen wurde. Von daher sollte eigentlich Raum dafür sein, dass Bäume und Sträucher wachsen und gedeihen können und auch Bereiche, die ursprünglich einmal kahl waren, natürlich besiedelt werden können. In einem Park muss Raum sein für Veränderungen, es handelt sich nicht um ein statisches Gebäude. Möglicherweise werden hier bestimmte Aspekte des Denkmalschutzes derzeit übertrieben.
Inhalt
Antrag vom 03.02.2014, OF 931/6
Betreff: Höchster Stadtpark - Denkmalschutz gegen Naturschutz? Am Rande der Januar-Sitzung des Ortsbeirats 6 erfuhr der Ortsbeirat vom Grünflächenamt, dass die Insel im Weiher des Höchster Stadtparks aufgrund von Auflagen des Amtes für Denkmalschutz weitgehend gerodet wurde. In früheren Terminen wurde bereits mehrfach angesprochen, dass das Amt für Denkmalschutz die Rodung von Bäumen und Sträuchern forderte, um bestimmte "Sichtachsen", die bei der Planung des Parks vorgesehen gewesen seien, wieder herzustellen. Der Ortsbeirat 6 fragt hierzu den Magistrat:
- In welchem Umfang wurden im Höchster Stadtpark Bäume oder Sträucher entfernt, um Forderungen des Denkmalschutzes gerecht zu werden?
- Welche Möglichkeiten bestehen, um die Insel im Stadtparkweiher zukünftig wieder stärker bewachsen zu lassen? Begründung: Es erstaunt, dass Denkmalschutz und Naturschutz sich derart widersprechen sollen. Ein Park mit lebenden Bäumen und Sträuchern hat immer einen dynamischen Charakter, der bei einer gut gemachten Konzeption sicherlich einbezogen wurde. Von daher sollte eigentlich Raum dafür sein, dass Bäume und Sträucher wachsen und gedeihen können und auch Bereiche, die ursprünglich einmal kahl waren, natürlich besiedelt werden können. In einem Park muss Raum sein für Veränderungen, es handelt sich nicht um ein statisches Gebäude. Möglicherweise werden hier bestimmte Aspekte des Denkmalschutzes derzeit übertrieben.Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Februar 2014Sie sind hierOFOF 931/6Höchster Stadtpark - Denkmalschutz gegen Naturschutz?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, LINKE.
- 18. Februar 2014VV 951Höchster Stadtpark - Denkmalschutz gegen Naturschutz?Anfrage
- 6. Juni 2014Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 768Höchster Stadtpark - Denkmalschutz gegen Naturschutz?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung der CDU