Leerstand in der Heilig-Kreuz-Kirche beenden - soziale Nutzung ermöglichen
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, den Leerstand der Heilig-Kreuz-Kirche zu beenden und die Kirche für soziale Zwecke zu nutzen, insbesondere durch die Eröffnung einer Stadtteilküche. Dies soll dazu beitragen, niedrigschwellige Angebote für die Bevölkerung im Stadtteil Bereit zu stellen.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Kettelerallee — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 22.09.2026.
- Mehr Schatten auf den Spielplätzen am Bornheimer Hang22.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Bus zum Main Bad Bornheim21.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Errichtung von weiteren Trinkbrunnen in Bornheim und Ostend18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Kettelerallee per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat 4 möge beschließen:
- Der Magistrat wird gebeten Auskunft darüber zu erteilen, ob die Heilig-Kreuz-Kirche in der Kettelerallee für gemeinnützige Zwecke durch die Stadt Frankfurt gemietet oder erworben werden kann.
- Insbesondere soll geprüft werden, ob die Kirche für die Eröffnung einer StadtteilKüche für die Ausgabe von günstigem Essen für alle genutzt werden kann und welche Voraussetzungen es dafür braucht.
Begründung
Im Kontext des Lampionfestes am 05.9.02026 auf dem Bornheimer Hang wurde deutlich, dass die Heilig-Kreuz-Kirche in der Kettelerallee in Bornheim für Menschen im Viertel ein wichtiger Bezugsort ist. Viele wünschen sich, dass der aktuelle Leerstand beendet wird und dass die Kirche verstärkt als nachbarschaftlicher Ort genutzt werden kann. Nutzungskonzepte können vielfältig sein und hängen u.a. auch von den Auflagen des Denkmalschutzes für nutzungsspezifische Umbauten ab. So sind in der Heilig-Kreuz-Kirche verschiedene Nutzungen möglich:
- Eine Stadtteil-Küche für alle: ○ gesunde Mahlzeiten für alle angesichts weiter steigender Lebensmittelpreise und sich weiter reduzierender Transferzahlungen an Bedürftige (Einsparungen bei Wohngeld etc.), ○ Teilhabe für Menschen mit geringem oder ohne Einkommen, Essen für Kinder umsonst, ○ Nutzung geretteter Lebensmittel, ○ Treffpunkt für die Nachbarschaft, ○ Einbindung von Ehrenamt, ○ Raum für Gemeinschaft jenseits von kommerziellem Konsum, ○ Kühlraum im Sommer ohne kommerziellen Konsumzwang, ○ Erfahren von Solidarität, positive vergemeinschaftende Funktion,
- Versammlungs-, Übungs- und Proberäume für Vereine, Ehrenamtsinitiativen, Kulturinitiativen etc.,
- ggf. kleine Wohneinheiten für temporäres Wohnen für Azubis und Studierende in den Nebengebäuden der Kirche. Angesichts des großen Bedarfes an niedrigschwelligen Angeboten für Menschen unterschiedlichster Herkunft und finanzieller Ressourcen soll geprüft werden, wie die HeiligKreuz-Kirche als zentraler Bezugsort für die Allgemeinheit im Stadtteil geöffnet und für soziale Zwecke nutzbar gemacht werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Oktober 2026 brachte Linke im Ortsbeirat 4 diesen Antrag ein.