Unterliederbach: Seilbahn von der S-Bahn-Haltestelle „Frankfurt-Höchst Farbwerke“ zur Fraport Arena (Ballsporthalle)
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenBegründung
S-Bahn-Haltestelle "Frankfurt-Höchst Farbwerke" zur Fraport Arena (Ballsporthalle) Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob es möglich ist und wirtschaftlich wäre, eine Seilbahnverbindung zwischen dem S-Bahnhof Farbwerke und der Fraport Arena zu schaffen. In diesem Zusammenhang soll der Magistrat Kontakt mit der Fraport aufnehmen um zu klären, ob die Fraport sich hierbei finanziell beteiligen würde. Begründung: Der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main schlägt aktuell vor, Seilbahnen zur Verbindung von Park-and-Ride-Plätzen mit S- oder U-Bahnstationen zu bauen. Dabei sollen Entfernungen von über einem Kilometer überbrückt werden. Solche Bahnen könnten bis zu 5000 Menschen pro Stunde transportieren, der Bau sei in weniger als zwei Jahren möglich. Auf Beispiele von Stadtseilbahnen in London, Singapur, La Paz und Koblenz wird hingewiesen. Dabei werden teilweise noch viel größere Entfernungen überwunden. Wenn schon darüber nachgedacht wird, in Frankfurt Seilbahnen zu bauen, erscheint es nicht völlig utopisch, auch eine Verbindung zwischen der Ballsporthalle und dem in Luftlinie so nahe liegenden Farbwerksbahnhof zu prüfen. Eine Verbindungsbrücke zwischen Farbwerksbahnhof und Ballsporthalle in Unterliederbach erschien bisher immer zu teuer. Dabei würde es die Attraktivität der Anreise zur Ballsporthalle per ÖPNV schon deutlich steigern, wenn eine solche Verbindung existieren würde. Vor allem aber hätte eine Seilbahn den Effekt, ein zusätzliches Event zu bieten. Gerade für Familien wäre es interessant, wenn am Ende der Anreise eine kurze Seilbahnfahrt stehen würde. Dies würde vielleicht eher mal dazu motivieren, das Auto stehen zu lassen und mit der S-Bahn anzureisen. Es wäre sicher auch im Interesse der Fraport, ihre Arena mit einem zusätzlichen Highlight versehen zu können. Deswegen könnte sich die Fraport an einem solchen Angebot durchaus beteiligen. Es ist möglich, dass eine überschlägige Prüfung zeigt, dass das Projekt nicht durchführbar wäre. Wenn man aber sieht, unter welch widrigen Umständen heutzutage Seilbahnen gebaut werden und was diese Technik leisten kann, erscheint es auch möglich, dass sich das Projekt in einer Prüfung als sinnvoll erweist.
Inhalt
Antrag vom 08.01.2019, OF 894/6
Betreff: Unterliederbach: Seilbahn von der S-Bahn-Haltestelle "Frankfurt-Höchst Farbwerke" zur Fraport Arena (Ballsporthalle) Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob es möglich ist und wirtschaftlich wäre, eine Seilbahnverbindung zwischen dem S-Bahnhof Farbwerke und der Fraport Arena zu schaffen. In diesem Zusammenhang soll der Magistrat Kontakt mit der Fraport aufnehmen um zu klären, ob die Fraport sich hierbei finanziell beteiligen würde.
Begründung: Der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main schlägt aktuell vor, Seilbahnen zur Verbindung von Park-and-Ride-Plätzen mit S- oder U-Bahnstationen zu bauen. Dabei sollen Entfernungen von über einem Kilometer überbrückt werden. Solche Bahnen könnten bis zu 5000 Menschen pro Stunde transportieren, der Bau sei in weniger als zwei Jahren möglich. Auf Beispiele von Stadtseilbahnen in London, Singapur, La Paz und Koblenz wird hingewiesen. Dabei werden teilweise noch viel größere Entfernungen überwunden. Wenn schon darüber nachgedacht wird, in Frankfurt Seilbahnen zu bauen, erscheint es nicht völlig utopisch, auch eine Verbindung zwischen der Ballsporthalle und dem in Luftlinie so nahe liegenden Farbwerksbahnhof zu prüfen. Eine Verbindungsbrücke zwischen Farbwerksbahnhof und Ballsporthalle in Unterliederbach erschien bisher immer zu teuer. Dabei würde es die Attraktivität der Anreise zur Ballsporthalle per ÖPNV schon deutlich steigern, wenn eine solche Verbindung existieren würde. Vor allem aber hätte eine Seilbahn den Effekt, ein zusätzliches Event zu bieten. Gerade für Familien wäre es interessant, wenn am Ende der Anreise eine kurze Seilbahnfahrt stehen würde. Dies würde vielleicht eher mal dazu motivieren, das Auto stehen zu lassen und mit der S-Bahn anzureisen. Es wäre sicher auch im Interesse der Fraport, ihre Arena mit einem zusätzlichen Highlight versehen zu können. Deswegen könnte sich die Fraport an einem solchen Angebot durchaus beteiligen. Es ist möglich, dass eine überschlägige Prüfung zeigt, dass das Projekt nicht durchführbar wäre. Wenn man aber sieht, unter welch widrigen Umständen heutzutage Seilbahnen gebaut werden und was diese Technik leisten kann, erscheint es auch möglich, dass sich das Projekt in einer Prüfung als sinnvoll erweist.Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Januar 2019Sie sind hierOFOF 894/6Unterliederbach: Seilbahn von der S-Bahn-Haltestelle „Frankfurt-Höchst Farbwerke“ zur Fraport Arena (Ballsporthalle)Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 22. Januar 2019OMOM 4110Unterliederbach: Seilbahn von der S-Bahn-Haltestelle „Frankfurt-Höchst Farbwerke“ zur Fraport Arena (Ballsporthalle)Direktanregung
- 27. Mai 2019Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 1027Unterliederbach: Seilbahn von der S-Bahn-Haltestelle "Frankfurt-Höchst Farbwerke" zur Fraport Arena (Ballsporthalle)Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE., BFF, FDP und fraktionslos gegen CDU (= Ablehnung)