Westliche Hügelstraße: Sicherung der Grünanlage und Grunderneuerung
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Grünanlage zwischen den beiden Fahrspuren in der Hügelstraße westlich der Eschersheimer Landstraße ist in einem erbärmlichen Zustand. Durch die Witterungsbedingungen und den Schnee im Januar sind an einigen Stellen tiefe Schlammfurchen durch die in die Grünanlage fahrenden Fahrzeuge entstanden. Im Bereich Chamissostraße wird die Grünanlage zusätzlich durch irreguläre Querungen von Fußgängern und Radfahrern geschädigt, obwohl der nächste Überweg nur wenige! Meter entfernt ist. Die Verbindung zwischen den beiden Grünanlagen wird jetzt schon rege genutzt von Erwachsenen, Radfahrer-/innen und Kindern. Um die Sicherheit der Querung zu erhöhen, sollten an diesen Stellen Zebrastreifen eingerichtet werden. Der Ortsbeirat hatte bereits Ende 2007 einen Vorschlag zum Schutz der der Grünanlage unterbreitet. In seiner Stellungnahme ST 790 vom 20.5.2008 teilt der Magistrat mit, dass zur Abschätzung des Bauvolumens zunächst Planungsaktivitäten erforderlich sind, die wegen derzeit nicht ausreichender Kapazitäten vor 2009/2010 dem Magistrat nicht möglich erscheinen. Da die angeregte Maßnahme einen Eingriff nicht nur in den Grünstreifen darstellt, sondern vor allem auch den Straßenkörper tangiert, erscheint ein Umbau „in einem Aufwasch“ zusammen mit einer grundsätzlichen Erneuerung der Hügelstraße vielversprechend. Zumindest die nördliche Fahrbahn der Hügelstraße weist eine Reihe von erheblichen Frostschäden auf, die der dringenden Reparatur bedürfen. Darüber hinaus gibt es in diesem Bereich der Hügelstraße auf der südlichen Seite eine Reihe von „Altlasten“. So ist der Rad- und Gehweg zwischen der Raimundstraße und der Ricarda-Huch-Straße in einem schlechten Zustand und insgesamt bis zur Wilhelm-Busch-Straße nicht gerade üppig dimensioniert. Dagegen ist auf diesem Teilstück die südliche Fahrbahn aufgrund der früheren Zweispurigkeit immer noch sehr breit, welches dort Autofahrer/-innen und Transporter einlädt, in zweiter Reihe zu parken – und somit wieder nachfolgende Fahrzeuge dazu zwingt, in die Grünanlage auszuweichen.
Inhalt
Antrag vom 05.03.2009, OF 870/9
Betreff:
Westliche Hügelstraße: Sicherung der Grünanlage und Grunderneuerung
Vorgang:
EA 130/07, ST 790/08
Der Magistrat wird gebeten,
kurzfristig zur Sicherung der Grünanlage in der Hügelstraße an den schlimmsten Stellen weitere Felsbrocken zu platzieren.
kurzfristig die Löcher in der Fahrbahn der auszubessern
durch das Anlegen von Beeten oder gezieltes Setzen von Sträuchern irreguläre Querungen von Fußgängern und Radfahrern durch die Grünanlage im Bereich Chamissostraße zu verhindern.
Etwa 100 Meter westlich des Fußgängerüberweges in Höhe der Felix-Dahn- / Ricarda-Huch-Straße einen weiteren Fußgängerüberweg einzurichten, der die Fritz-Unruh-Anlage mit der Parkanlage auf der gegenüberliegenden Seite verbindet.
dem Ortsbeirat zu berichten, wann mit einer Grunderneuerung der Hügelstraße zu rechnen ist.
folgende Punkte in die Planung aufzunehmen und spätestens im Zusammenhang mit einer Grunderneuerung der Hügelstraße umzusetzen:
- Erhöhung der Bordsteinkanten gemäß Etatanregung EA 130/07
- Verringerung der Fahrbahnbreite auf der südlichen Fahrbahn
- Verbreiterung und Erneuerung des Geh- und Radwegs
- bauliche Gestaltung der Fahrbahnverengungen an den Fußgängerüberwegen
Begründung:
Die Grünanlage zwischen den beiden Fahrspuren in der Hügelstraße westlich der Eschersheimer Landstraße ist in einem erbärmlichen Zustand. Durch die Witterungsbedingungen und den Schnee im Januar sind an einigen Stellen tiefe Schlammfurchen durch die in die Grünanlage fahrenden Fahrzeuge entstanden. Im Bereich Chamissostraße wird die Grünanlage zusätzlich durch irreguläre Querungen von Fußgängern und Radfahrern geschädigt, obwohl der nächste Überweg nur wenige! Meter entfernt ist. Die Verbindung zwischen den beiden Grünanlagen wird jetzt schon rege genutzt von Erwachsenen, Radfahrer-/innen und Kindern. Um die Sicherheit der Querung zu erhöhen, sollten an diesen Stellen Zebrastreifen eingerichtet werden.
Der Ortsbeirat hatte bereits Ende 2007 einen Vorschlag zum Schutz der der Grünanlage unterbreitet. In seiner Stellungnahme ST 790 vom 20.5.2008 teilt der Magistrat mit, dass zur Abschätzung des Bauvolumens zunächst Planungsaktivitäten erforderlich sind, die wegen derzeit nicht ausreichender Kapazitäten vor 2009/2010 dem Magistrat nicht möglich erscheinen. Da die angeregte Maßnahme einen Eingriff nicht nur in den Grünstreifen darstellt, sondern vor allem auch den Straßenkörper tangiert, erscheint ein Umbau "in einem Aufwasch“ zusammen mit einer grundsätzlichen Erneuerung der Hügelstraße vielversprechend. Zumindest die nördliche Fahrbahn der Hügelstraße weist eine Reihe von erheblichen Frostschäden auf, die der dringenden Reparatur bedürfen. Darüber hinaus gibt es in diesem Bereich der Hügelstraße auf der südlichen Seite eine Reihe von "Altlasten“. So ist der Rad- und Gehweg zwischen der Raimundstraße und der Ricarda-Huch-Straße in einem schlechten Zustand und insgesamt bis zur Wilhelm-Busch-Straße nicht gerade üppig dimensioniert. Dagegen ist auf diesem Teilstück die südliche Fahrbahn aufgrund der früheren Zweispurigkeit immer noch sehr breit, welches dort Autofahrer/-innen und Transporter einlädt, in zweiter Reihe zu parken – und somit wieder nachfolgende Fahrzeuge dazu zwingt, in die Grünanlage auszuweichen.
Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. März 2009Sie sind hierOFOF 870/9Westliche Hügelstraße: Sicherung der Grünanlage und GrunderneuerungOrtsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE
- 19. März 2009OMOM 3104Westliche Hügelstraße: Sicherung der Grünanlage und GrunderneuerungDirektanregung
- 22. Mai 2009STST 800Westliche Hügelstraße: Sicherung der Grünanlage und GrunderneuerungStellungnahme
- 19. November 2009Antwort des Magistrats · nach 37 WochenSTST 1615Westliche Hügelstraße: Sicherung der Grünanlage und GrunderneuerungStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Punkt 1.: Einstimmige Annahme Punkt 2.: Einstimmige Annahme Punkt 3.: SPD, GRÜNE, FDP und LINKE. gegen CDU und BFF (= Ablehnung) Punkt 4.: CDU, FDP und BFF gegen SPD, GRÜNE und LINKE. (= Annahme) Punkt 5.: Einstimmige Annahme Punkt 6.: CDU, FDP und BFF gegen SPD, GRÜNE und LINKE. (= Annahme)