Anfrage zum Brandschutz in den Wohnsiedlungen des Frankfurter Südens
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Wohnsiedlungen des Frankfurter Südens Der Ortsbeirat bittet den Magistrat der Stadt Frankfurt um die Beantwortung folgender Fragen: Wurde in der Fritz-Kissel-Siedlung, in der Heimatsiedlung in Sachsenhausen sowie in der Fritz-Tarnow-Siedlung und der Siedlung Mainfeld in Niederrad der Dämmstoff Polystyrol verbaut? Wenn ja, wie schätzt der Magistrat bzw. die Feuerwehr Frankfurt am Main die von diesem Dämmstoff ausgehende Brandgefahr für die Fassaden der betroffenen Häuser ein? Gibt es seitens des Magistrats Überlegungen, die Wohnungsgesellschaften Nassauische Heimstätte und ABG zu veranlassen, zukünftig andere Dammstoffe für die Siedlungshäuser zu verwenden - Dämmstoffe, die ggf. weniger entflammbar sind und auch nicht das als Umweltgift eingestufte Flammschutzmittel HBCD enthalten? Gibt es zwischen den Etagen der Häuser in den o.g. Siedlungen sogenannte Brandriegel die verhindern, dass ein Feuer am Gebäude "klettert"? Begründung: Anlässlich eines Brandes an der Fassade eines Siedlungshauses im Frankfurter Stadtteil Ginnheim in der Neujahrsnacht 2017/2018 wurde in der Öffentlichkeit, u. a. im Stadtparlament, über die Frage eines ausreichenden Brandschutzes in den Wohnsiedlungen der Stadt kontrovers diskutiert - nachdem sich Bürgerinnen und Bürger mit entsprechenden Eingaben an die Stadt Frankfurt gewandt hatten. Die öffentliche Berichterstattung hierüber hat auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Siedlungen der ABG und der Nassauischen Heimstätte in Sachsenhausen und Niederrad für eine entsprechende Beunruhigung gesorgt.
Inhalt
Antrag vom 27.02.2018, OF 799/5
Betreff: Anfrage zum Brandschutz in den Wohnsiedlungen des Frankfurter Südens Der Ortsbeirat bittet den Magistrat der Stadt Frankfurt um die Beantwortung folgender Fragen: Wurde in der Fritz-Kissel-Siedlung, in der Heimatsiedlung in Sachsenhausen sowie in der Fritz-Tarnow-Siedlung und der Siedlung Mainfeld in Niederrad der Dämmstoff Polystyrol verbaut? Wenn ja, wie schätzt der Magistrat bzw. die Feuerwehr Frankfurt am Main die von diesem Dämmstoff ausgehende Brandgefahr für die Fassaden der betroffenen Häuser ein? Gibt es seitens des Magistrats Überlegungen, die Wohnungsgesellschaften Nassauische Heimstätte und ABG zu veranlassen, zukünftig andere Dammstoffe für die Siedlungshäuser zu verwenden - Dämmstoffe, die ggf. weniger entflammbar sind und auch nicht das als Umweltgift eingestufte Flammschutzmittel HBCD enthalten? Gibt es zwischen den Etagen der Häuser in den o.g. Siedlungen sogenannte Brandriegel die verhindern, dass ein Feuer am Gebäude "klettert"?
Begründung: Anlässlich eines Brandes an der Fassade eines Siedlungshauses im Frankfurter Stadtteil Ginnheim in der Neujahrsnacht 2017/2018 wurde in der Öffentlichkeit, u. a. im Stadtparlament, über die Frage eines ausreichenden Brandschutzes in den Wohnsiedlungen der Stadt kontrovers diskutiert - nachdem sich Bürgerinnen und Bürger mit entsprechenden Eingaben an die Stadt Frankfurt gewandt hatten. Die öffentliche Berichterstattung hierüber hat auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Siedlungen der ABG und der Nassauischen Heimstätte in Sachsenhausen und Niederrad für eine entsprechende Beunruhigung gesorgt.Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Februar 2018Sie sind hierOFOF 799/5Anfrage zum Brandschutz in den Wohnsiedlungen des Frankfurter SüdensOrtsbeiratsantrag · SPD
- 16. März 2018VV 797Anfrage zum Brandschutz in den Wohnsiedlungen des Frankfurter SüdensAnfrage
- 6. August 2018Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 1513Anfrage zum Brandschutz in den Wohnsiedlungen des Frankfurter SüdensStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme