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Qualität des Schulessens in Schulen im Nordend

Vorlagentyp: OFGRÜNE
56 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Qualität des Schulessens in den Schulen im Nordend zu überprüfen und verschiedene Aspekte der Essensversorgung zu klären. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Schüler angemessene Portionen und qualitativ hochwertige Mahlzeiten erhalten.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Zu den aktuellen Pressemeldungen über die Situation an Schulmensen in Frankfurt und hier speziell im Nordend wird der Magistrat gebeten folgende Fragen zu beantworten:

- Sind die Meldungen zutreffend, dass teilweise sehr kleine Essensportionen in den Kantinen ausgegeben werden?

- Ist es der Fall, dass Kinder durch das Essen nicht satt werden und bestenfalls auf Nachfrage einen Nachschlag von einfachen Nudeln erhalten?

- Wie beurteilt der Magistrat die Qualität und Ausgewogenheit der angebotenen Mahlzeiten?

- Gibt es ein Kontrollgremium zur Überwachung der beauftragten Dienstleister?

- Wenn ja, welche Maßnahmen hat dieses Gremium in der Vergangenheit ergriffen? Gab es Kontrollen an den Schulen?

- Ist es zutreffend, dass Eltern einen Betrag von ca. 3 € für das Schulessen bezahlen und dieser Betrag noch einmal mit weiteren ca. 7 € bezuschusst wird? Hält der Magistrat diesen Gesamtbetrag für das angebotene Essen für angemessen? Am Beispiel des in der Presse abgebildeten Fotos (halbe Kartoffel, ein Klecks Tsatsiki, Gurkensalat) erscheint dem Ortsbeirat der Preis überzogen.

- Nimmt der Magistrat eine geringe Kundenzufriedenheit mit den Catering-Unternehmen zur Kenntnis, bespricht das mit den Auftragsnehmern und bewertet Minderleistungen und Qualitätsabweichungen bei erneuten Ausschreibungen zur Vergabe der Leistungen?

- Ist es dem Magistrat möglich und ist er dazu bereit zukünftige Ausschreibungen derart zu gestalten, dass kleine mittelständige, regional produzierende Unternehmen, die u.U. sogar in den Schulküchen kochen können, eine reelle Beteiligungschance an den Ausschreibungsverfahren haben?

Der Ortsbeirat bittet um eine kurzfristige Antwort und weißt darauf hin, dass eine Beantwortung innerhalb von maximal 3 Monaten erfolgen muss. Bei anstehenden Ausschreibungen der Essenvergabe an Schulen im Nordend sollen die oben aufgeführten Aspekte unbedingt berücksichtigt werden.

Begründung

Nordend Der Ortsbeirat möge beschließen: Zu den aktuellen Pressemeldungen über die Situation an Schulmensen in Frankfurt und hier speziell im Nordend wird der Magistrat gebeten folgende Fragen zu beantworten: - Sind die Meldungen zutreffend, dass teilweise sehr kleine Essensportionen in den Kantinen ausgegeben werden? - Ist es der Fall, dass Kinder durch das Essen nicht satt werden und bestenfalls auf Nachfrage einen Nachschlag von einfachen Nudeln erhalten? - Wie beurteilt der Magistrat die Qualität und Ausgewogenheit der angebotenen Mahlzeiten? - Gibt es ein Kontrollgremium zur Überwachung der beauftragten Dienstleister? - Wenn ja, welche Maßnahmen hat dieses Gremium in der Vergangenheit ergriffen? Gab es Kontrollen an den Schulen? - Ist es zutreffend, dass Eltern einen Betrag von ca. 3 € für das Schulessen bezahlen und dieser Betrag noch einmal mit weiteren ca. 7 € bezuschusst wird? Hält der Magistrat diesen Gesamtbetrag für das angebotene Essen für angemessen? Am Beispiel des in der Presse abgebildeten Fotos (halbe Kartoffel, ein Klecks Tsatsiki, Gurkensalat) erscheint dem Ortsbeirat der Preis überzogen. - Nimmt der Magistrat eine geringe Kundenzufriedenheit mit den Catering-Unternehmen zur Kenntnis, bespricht das mit den Auftragsnehmern und bewertet Minderleistungen und Qualitätsabweichungen bei erneuten Ausschreibungen zur Vergabe der Leistungen? - Ist es dem Magistrat möglich und ist er dazu bereit zukünftige Ausschreibungen derart zu gestalten, dass kleine mittelständige, regional produzierende Unternehmen, die u.U. sogar in den Schulküchen kochen können, eine reelle Beteiligungschance an den Ausschreibungsverfahren haben? Der Ortsbeirat bittet um eine kurzfristige Antwort und weißt darauf hin, dass eine Beantwortung innerhalb von maximal 3 Monaten erfolgen muss. Bei anstehenden Ausschreibungen der Essenvergabe an Schulen im Nordend sollen die oben aufgeführten Aspekte unbedingt berücksichtigt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. November 2024Sie sind hier
    OFOF 785/3Qualität des Schulessens in Schulen im Nordend
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 7. November 2024OMOM 6083Qualität des Schulessens in Schulen im NordendDirektanregung
  3. 5. Dezember 2025Antwort des Magistrats · nach 56 WochenSTST 2041Qualität des Schulessens in Schulen im NordendStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 3
Sitzung 33 · 07.11.2024
TO I, TOP 50
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 6083 2024 Die Vorlage OF 785/3 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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