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Universität braucht U-Bahn-Anschluss

Vorlagentyp: OFBFF
24 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
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Begründung

Der Magistrat wird aufgefordert,.bei den Planungen für die Verlängerung der U4 von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim eine Strecke zu wählen, die die Einrichtung einer Station am Campus Westend der Universität zuläßt. Die Unterquerung des Grüneburgparks kann dabei kein Hindernis sein, fahren doch U-Bahnen weltweit auch unter Grünanlagen oder unter baumbestandenen Wohnvierteln hindurch. Begründung: Tausende von Studenten und Angestellten des Westendcampus der Universität kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Uni. Viele mit der U1-8, was aber mit sehr weitem Anmarschweg verbunden ist, über zahlreiche Hauptverkehrsstraßen hinweg; andere kommen mit der Buslinie 75, deren verkehrlicher Nutzen aber eher grenzwertig ist. Durch den Wegfall der Buslinie 36 wurden nochmals große Stadtteile von einer direkten Uni-Verbindung abgeschnitten. Aufgabe eines öffentlichen Nahverkehrssystems ist die Bedienung von Verkehrsbeziehungen, die die Bürger benötigen. Es ist nicht Aufgabe eines Nahverkehrssystems, Geld zu sparen. Es ist Aufgabe der Planer eines solchen Systems, die Kostenoptimierung auf die bedarfsgerechte Streckenführung anzuwenden. Läßt man wichtige Stationen aus, dann kann zwar das System billiger werden, da es aber dann nur einen geringen Nutzen hat, wird die Relation zwischen Kosten und Nutzen prohibitiv schlecht. Auch ein billiges System kann so zu teuer sein.

Inhalt

Antrag vom 07.03.2019, OF 772/2

Betreff: Universität braucht U-Bahn-Anschluss Der Magistrat wird aufgefordert,.bei den Planungen für die Verlängerung der U4 von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim eine Strecke zu wählen, die die Einrichtung einer Station am Campus Westend der Universität zuläßt. Die Unterquerung des Grüneburgparks kann dabei kein Hindernis sein, fahren doch U-Bahnen weltweit auch unter Grünanlagen oder unter baumbestandenen Wohnvierteln hindurch.

Begründung: Tausende von Studenten und Angestellten des Westendcampus der Universität kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Uni. Viele mit der U1-8, was aber mit sehr weitem Anmarschweg verbunden ist, über zahlreiche Hauptverkehrsstraßen hinweg; andere kommen mit der Buslinie 75, deren verkehrlicher Nutzen aber eher grenzwertig ist. Durch den Wegfall der Buslinie 36 wurden nochmals große Stadtteile von einer direkten Uni-Verbindung abgeschnitten. Aufgabe eines öffentlichen Nahverkehrssystems ist die Bedienung von Verkehrsbeziehungen, die die Bürger benötigen. Es ist nicht Aufgabe eines Nahverkehrssystems, Geld zu sparen. Es ist Aufgabe der Planer eines solchen Systems, die Kostenoptimierung auf die bedarfsgerechte Streckenführung anzuwenden. Läßt man wichtige Stationen aus, dann kann zwar das System billiger werden, da es aber dann nur einen geringen Nutzen hat, wird die Relation zwischen Kosten und Nutzen prohibitiv schlecht. Auch ein billiges System kann so zu teuer sein.Nebenvorlage: Antrag vom 20.03.2019, OF 783/2 Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. März 2019Sie sind hier
    OFOF 772/2Universität braucht U-Bahn-Anschluss
    Ortsbeiratsantrag · BFF
  2. 25. März 2019VV 1225Universität braucht U-Bahn-AnschlussAnfrage
  3. 23. August 2019Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 1616Universität braucht U-Bahn-AnschlussStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 30 · 25.03.2019
TO I, TOP 22
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1225 2019 1. Die Vorlage OF 772/2 wird mit den Maßgaben beschlossen, dass der Magistrat den Sachverhalt prüfen und berichten soll und als Begründung nur das Wort "Informationsbedarf" aufgeführt wird. 2. Die Vorlage OF 783/2 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPBFFPiraten
Ablehnung:
SPDLinke
zu 2)
Zustimmung:
CDU2 GrüneFDPBFF
Ablehnung:
SPDLinkePiraten
Enthaltung:
1 Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, BFF und Piraten gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU, 2 GRÜNE, FDP und BFF gegen SPD, LINKE. und Piraten (= Annahme) bei Enthaltung 1 GRÜNE

Mitdiskutieren

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