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Kinderbetreuungsplätze in Eschersheim planen

Vorlagentyp: OFGRÜNE
23 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

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Begründung

Der Versorgungsgrad für Kinder unter 3 Jahren wurde in den letzten Jahren kontinuierlich auf jetzt 19 % (mit Tagespflege) erhöht, das Versorgungsziel ist 2010 30 %. Eschersheim / Dornbusch ist unterdurchschnittlich mit Plätzen für Kinder unter 3 Jahren ausgestattet.(Seite 9, 10, Anlage 1) Der Versorgungsgrad für 3-6-Jährige konnte trotz steigenden Kinderzahlen durch Ausweitung des Angebots um insgesamt 1000 in den letzten beiden Jahren auf 95 % leicht verbessert werden. Bis 2011 sollen jährlich 500 neue Kitaplätze geschaffen werden. Der Versorgungsgrad für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist sowohl in Ginnheim mit 85 %, als auch in Escherheim und Dornbusch mit 86 % unterdurchschnittlich. Besonders in Eschersheim und dort besonders in den Schulbezirken Ludwiig-Richter (53 %) und Fried-Lübbecke-Schule (65 %) ist der Versorgungsgrad besonders niedrig. Eschersheim / Dornbusch gehört zu den Planungsbezirken mit hohem Handlungsbedarf. (Seite 11, 21, Anlage 2) Für Grundschulkinder wurde der Versorgungsgrad auf 53 % erhöht durch zusätzliche Hortplätze und Betreuung an Grundschulen. Das Dezernat für Bildung und Frauen bestätigt „eine weiter steigende Nachfrage und einen entsprechenden Handlungsbedarf“ für Kitaplätze im Grundschulalter. „Als Begründung für die weiter steigende Nachfrage nach Betreuungsangeboten für Grundschüler kann u.a. angeführt werden, dass durch die Erweiterung der täglichen Betreuungsdauer im Kindergarten (Verlagerung von Halbtags- auf Zweidrittel und Ganztagsbetreuung) viele Familien mit ihrer Berufstätigkeit und sonstiger Lebensplanung auf Entlastung durch ein Kita-Angebot eingestellt sind und beim Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule auf eine Fortsetzung des Betreuungsangebots im vergleichbaren zeitlichen Rahmen angewiesen sind.“ Es soll sowohl der Hortbereich – jährlich um 165 Plätze – als auch schulische Betreuung weiter ausgebaut werden. Im Ortsbezirk 9 gibt es noch keine Grundschule, die ganztägige Betreuung anbietet. Die Schulkinderversorgung ist auch hier im Bezirk Eschersheim Dornbusch mit 37 % Hort (Durchschnitt 43 %) besonders niedrig. Auch hier gibt es wieder besonders niedrige Prozentzahlen in Eschersheim. (Seite 7, 14, 15, 18, Anlage 3) Wir fragen den Magistrat: Welche Planungen bestehen, um die unterdurchschnittlichen Versorgungsgrade sowohl für Kinder unter 3 Jahren, für Kindergartenkinder und Kinder im Grundschulalter zu erhöhen?

Inhalt

Antrag vom 03.09.2008, OF 748/9

Betreff:

Kinderbetreuungsplätze in Eschersheim planen

Der Versorgungsgrad für Kinder unter 3 Jahren wurde in den letzten Jahren kontinuierlich auf jetzt 19 % (mit Tagespflege) erhöht, das Versorgungsziel ist 2010 30 %. Eschersheim / Dornbusch ist unterdurchschnittlich mit Plätzen für Kinder unter 3 Jahren ausgestattet.(Seite 9, 10, Anlage 1)

Der Versorgungsgrad für 3-6-Jährige konnte trotz steigenden Kinderzahlen durch Ausweitung des Angebots um insgesamt 1000 in den letzten beiden Jahren auf 95 % leicht verbessert werden. Bis 2011 sollen jährlich 500 neue Kitaplätze geschaffen werden. Der Versorgungsgrad für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist sowohl in Ginnheim mit 85 %, als auch in Escherheim und Dornbusch mit 86 % unterdurchschnittlich. Besonders in Eschersheim und dort besonders in den Schulbezirken Ludwiig-Richter (53 %) und Fried-Lübbecke-Schule (65 %) ist der Versorgungsgrad besonders niedrig. Eschersheim / Dornbusch gehört zu den Planungsbezirken mit hohem Handlungsbedarf. (Seite 11, 21, Anlage 2)

Für Grundschulkinder wurde der Versorgungsgrad auf 53 % erhöht durch zusätzliche Hortplätze und Betreuung an Grundschulen. Das Dezernat für Bildung und Frauen bestätigt "eine weiter steigende Nachfrage und einen entsprechenden Handlungsbedarf“ für Kitaplätze im Grundschulalter. "Als Begründung für die weiter steigende Nachfrage nach Betreuungsangeboten für Grundschüler kann u.a. angeführt werden, dass durch die Erweiterung der täglichen Betreuungsdauer im Kindergarten (Verlagerung von Halbtags- auf Zweidrittel und Ganztagsbetreuung) viele Familien mit ihrer Berufstätigkeit und sonstiger Lebensplanung auf Entlastung durch ein Kita-Angebot eingestellt sind und beim Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule auf eine Fortsetzung des Betreuungsangebots im vergleichbaren zeitlichen Rahmen angewiesen sind.“ Es soll sowohl der Hortbereich – jährlich um 165 Plätze – als auch schulische Betreuung weiter ausgebaut werden. Im Ortsbezirk 9 gibt es noch keine Grundschule, die ganztägige Betreuung anbietet. Die Schulkinderversorgung ist auch hier im Bezirk Eschersheim Dornbusch mit 37 % Hort (Durchschnitt 43 %) besonders niedrig. Auch hier gibt es wieder besonders niedrige Prozentzahlen in Eschersheim. (Seite 7, 14, 15, 18, Anlage 3)

Wir fragen den Magistrat:

Welche Planungen bestehen, um die unterdurchschnittlichen Versorgungsgrade sowohl für Kinder unter 3 Jahren, für Kindergartenkinder und Kinder im Grundschulalter zu erhöhen?

Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 28.07.2008, B 469 Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. September 2008Sie sind hier
    OFOF 748/9Kinderbetreuungsplätze in Eschersheim planen
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 4. Dezember 2008VV 834Kinderbetreuungsplätze in Eschersheim planenAnfrage
  3. 9. Februar 2009Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 261Kinderbetreuungsplätze in Eschersheim planenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 9
Sitzung 24 · 18.09.2008
TO I, TOP 8
Beraten
1. Die Vorlage B 469 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage OF 748/9 wird so lange zurückgestellt, bis eine Antwort auf die Vorlage V 735 vorliegt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 25 · 30.10.2008
TO I, TOP 4
Beraten
Die Vorlage OF 748/9 wird bis auf Wiederaufruf zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 26 · 04.12.2008
TO I, TOP 3
Angenommen
Auskunftsersuchen V 834 2008 Die Vorlage OF 748/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass die Vorlagen V 735/08 OBR 9 und ST 1472/08 als Vorgang aufgenommen und im letzten Satz die Worte "und Kinder im Grundschulalter" gestrichen werden.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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